Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Wirtschaft US-Börsenaufsicht lehnt Bitcoin-Fonds ab
Nachrichten Wirtschaft US-Börsenaufsicht lehnt Bitcoin-Fonds ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:45 11.03.2017
Bitcoins sind digitale Zahlungsmittel, die es seit 2009 gibt. Quelle: dpa
Anzeige
Washington

Das Finanzprodukt sei wegen der mangelnden Regulierung des Bitcoin-Handels zu anfällig für Manipulationen und Betrügereien, begründete die US-Börsenaufsicht SEC am Freitag. Der Bitcoin-Kurs, den die Hoffnung auf eine Zulassung des Fonds zuvor auf ein Rekordhoch von mehr als 1300 Dollar getrieben hatte, fiel daraufhin bis auf knapp über 1000 Dollar zurück. Zuletzt stand er leicht erholt bei rund 1100 Dollar.

Etablierung in den Finanzmärkten schwierig

Die SEC-Entscheidung ist vor allem für die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss eine herbe Schlappe, die hinter dem geplanten Investmentfonds stehen und seit drei Jahren versuchten, die Aufseher zu überzeugen. Mit dem „Winklevoss Bitcoin Trust ETF“ wollten sie die Digitalwährung an den Finanzmärkten etablieren. Die Brüder waren zuvor durch einen Rechtsstreit mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bekanntgeworden, den sie beschuldigten, ihre Idee für ein Soziales Netzwerk gestohlen zu haben. Der Streit wurde mit einem Vergleich beigelegt, der ihnen mindestens 60 Millionen Dollar einbrachte.

Bitcoins sind digitale Zahlungsmittel, die es seit 2009 gibt. Ursprünglich sollte damit ein Geldsystem ermöglicht werden, das unabhängig von staatlicher Kontrolle und Banken funktioniert sowie Transaktionen beschleunigt und Kosten minimiert. Mittlerweile gibt es etwa am weltweit wichtigsten Finanzplatz New York strikte Regeln für den Handel mit virtuellen Währungen. Bitcoins haben sich zu beliebten Spekulationsobjekten mit starken Kursschwankungen und einer Art Alternativwährung in Ländern mit Kapitalverkehrskontrollen entwickelt. Ein Großteil des Handels ballt sich in China.

Von RND/dpa

Das Bodenpersonal hat die Arbeit wieder auf den Flughäfen Berlins aufgenommen. Doch noch heben nicht alle Flugzeuge ab.

11.03.2017

Der Volkswagen-Konzern hat sich im Skandal um manipulierte Abgaswerte vor einem US-Gericht in mehreren Punkten schuldig bekannt. Das ist Voraussetzung für eine Einigung zwischen VW und der amerikanischen Justiz. Das Urteil in dem Fall will Richter Sean Cox am 21. April in Detroit verkünden.

10.03.2017

Schleswig-Holsteins Berufsfischer stehen mit dem Rücken zur Wand. Beschränkungen der Fangmengen und Fangzeiten könnten das Aus für viele Familienbetriebe bedeuten. Die Entschädigungen halten die Fischer für viel zu gering.

KN-online (Kieler Nachrichten) 10.03.2017
Anzeige