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21:46 14.09.2018
Von Frank Behling
Die Fähre „W.B. Yeats“ wird von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft für Irish Ferries gebaut. Die Ablieferung wurde erneut verschoben. Quelle: Frank Behling
Flensburg

Ursprünglich hatte die irische Reederei mit dem Schiff zur Sommersaison im Juli starten wollen. Dieser Termin war bereits auf September verschoben worden. Nun gibt es neue Verzögerungen. „Wir wollen mit dem Schiff jetzt im Oktober auf Probefahrt gehen“, sagt FSG-Geschäftsführer Rüdiger Fuchs. Während der Innenausbau der Fähre Fortschritte mache, gebe es derzeit noch Verzögerungen bei den elektrischen Systemen an Bord. Hier müssen einige Installationen noch mit großem Aufwand an neue Sicherheitsvorschriften für große Passagierschiffe angepasst werden, so Fuchs.

Aufgrund der neuen Verzögerungen fällt jetzt allerdings eine Vertragsstrafe (Pönale) an, die pro Tag abgerechnet wird. Zur Höhe dieser Strafe machte Fuchs mit Hinweis auf die Vertraulichkeit des Vertrages keine Angaben. Sie dürfte aber im fünfstelligen Bereich liegen. In Liquiditätsengpässen befinde sich die Werft jedoch nicht. „Es gibt ein klares Bekenntnis unseres Eigentümers zum Standort Flensburg“, so Fuchs. Die norwegische Siem-Gruppe ist seit Oktober 2014 Eigentümerin der Werft.

Die „W.B.Yeats“ ist mit 194,60 Metern Länge und 31,6 Metern Breite der größte Neubau der Werft. Das 54975 BRZ große Schiff verfügt über Platz für 1885 Passagiere und hat auf 2800 Spurmetern Stauraum für Lastwagen, Busse und Pkw. Nach Angaben der Reederei beträgt der Auftragswert 144 Millionen Euro.

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