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Wirtschaft TKMS soll Fregatten für Ägypten bauen
Nachrichten Wirtschaft TKMS soll Fregatten für Ägypten bauen
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08:00 03.01.2019
Von Frank Behling
Fregatten des Typs Meko200 sollen an Ägypten geliefert werden. Gebaut werden sie in Kiel. Quelle: Frank Behling
Kiel

Offiziell äußert sich TKMS nicht zu den Verhandlungen. Aus der letzten Runde des Bundessicherheitsrates wurden jetzt laut Magazin "Spiegel" aber entsprechende Beschlüsse bekannt. Damit ist sicher, dass ein Vertragsabschluss mit Ägypten unmittelbar bevorsteht.

Arbeit bis weit ins nächste Jahrzehnt

Der Bau sichert die Arbeitsplätze im Überwasserschiffbau bis weit in das nächste Jahrzehnt. Die neuen Schiffe entsprechen im Kern einem Entwurf, den TKMS bereits an Südafrika und Algerien geliefert hat. Beide Nationen waren mit den Fregatten aus Kiel dem Vernehmen nach hochzufrieden. Diese positiven Erfahrungen haben sich demnach auch in Ägypten herumgesprochen.

Die Fregatten der Klasse Meko 200 sind knapp 120 Meter lang und verdrängen 3400 Tonnen. Die Bewaffnung der zuletzt für Algerien gebauten Schiffe umfasst ein umfangreiches Arsenal aus Flugkörpern, Torpedos und Geschützen. Hinzu kommen zwei Bordhubschrauber, Einsatzboote und Ausrüstung für die Aufklärung.

Kenner sprechen von einem starken Signal für das Meko-Konzept

Die Entscheidung für den deutschen Fregattenentwurf werten Kenner als starkes Signal für das Meko-Konzept der Kieler Werft TKMS. Dieser von Blohm + Voss in Hamburg Ende der 70er-Jahre erstmals für Nigeria und Argentinien entwickelte Fregattentyp wurde inzwischen über 60 Mal gebaut. Bei German Naval Yards in Kiel sind im Unterauftrag von TKMS gerade vier Korvetten des Typs Meko100 für Israel im Bau.

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