Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Wissen Dutzende Tote durch West-Nil-Fieber in Griechenland
Nachrichten Wissen Dutzende Tote durch West-Nil-Fieber in Griechenland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:42 26.10.2018
Eine elektronenmikroskopische Aufnahme des West-Nil-Virus. Quelle: Cynthia Goldsmith/Centers for Disease Contro/EPA/dpa
Athen

In Griechenland steigt die Zahl der am West-Nil-Fieber erkrankten und gestorbenen Menschen weiter. Nach neuen Angaben starben in diesem Jahr bereits 43 Menschen an den Folgen der Virus-Erkrankung. Insgesamt seien 312 Infektionen erfasst worden; die meisten auf der Halbinsel Peloponnes und in den ländlichen Regionen rund um Athen sowie im Gebiet um die Hafenstadt Thessaloniki. Dies teilte die zuständige Behörde des Gesundheitsministeriums (Keelpno) am Donnerstag mit. Zwölf Menschen werden demnach derzeit noch in Krankenhäusern behandelt, sechs davon auf Intensivstationen.

Zahl der Infizierten liegt höher

Die tatsächliche Zahl der Infizierten dürfte weitaus höher liegen: Die meisten Erkrankten weisen keine oder harmlose Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen auf.

Das Virus wird hauptsächlich von Mücken übertragen. Es breitete sich in diesem Jahr ungewöhnlich stark in Europa aus, besonders viele Fälle gab es in Italien, Griechenland, Rumänien und Ungarn. Es trat aber auch in Frankreich, Österreich und Tschechien auf. In Deutschland infizierte sich kürzlich ein Tierarzt mit dem West-Nil-Virus, sehr wahrscheinlich bei der Obduktion eines Vogels, der an dem Virus verendet war.

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei Freundschaft am Arbeitsplatz muss zu jeder Zeit klar sein, in welcher Rolle man den anderen anspricht, empfiehlt unser Kolumnist Martin Wehrle.

26.10.2018

„Zigarettenrauch gehört nicht in Kinderlungen“ – so sieht es auch die Bundesärztekammer und fordert die Bundesregierung auf, ein striktes Verbot zu erlassen.

26.10.2018

Die Überreste sollen von Jugendlichen stammen und sind um die 3000 Jahre alt: In Peru haben Forscher eine uralte Grabstätte entdeck.

26.10.2018