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19:01 12.09.2018
Nadine Nentwig arbeitet als Texterin, Bloggerin und Redakteurin. Ihre Erfahrungen hat sie in dem Ratgeber „Kluge Frauen scheitern anders“, Eden Books, verarbeitet. Quelle: privat
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Köln

Während die einen im Job oft mit Frustration und Misserfolg zu kämpfen haben, scheinen die anderen regelrecht auf einer Welle des Erfolgs zu schwimmen. Mit reinem Glück beziehungsweise Unglück hat dieser Zustand wenig zu tun. Vielmehr ist es die innere Einstellung, die unser berufliches Weiterkommen maßgeblich beeinflusst. Sogenannte Glaubenssätze, die wir irgendwann einmal, zum Beispiel durch Erziehung oder Erfahrung, verinnerlicht haben. Das können positive, aber auch negative Gedanken sein. So oder so sind sie maßgeblich dafür verantwortlich, wie wir bestimmte Situationen bewerten und auf sie reagieren. Oft sind wir uns dieser Glaubenssätze gar nicht bewusst, was aber nicht bedeutet, dass wir sie nicht ändern könnten.

Wie Gedanken unsere Karriere beeinflussen

“Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Taten.” Das besagt ein chinesisches Sprichwort. Alles beginnt also mit unseren Gedanken, die unser berufliches Tun und Handeln sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können. Sätze wie “Das kann ich nicht” oder “Dafür bin ich nicht gut genug” sind dementsprechend reines Gift. Nicht nur für unser Selbstwertgefühl, sondern auch für unsere Karriere. Denn klar ist: Wer sich selbst nichts zutraut, dem wird auch der Chef oder der Arbeitskollege nichts zutrauen. Wer sich hingegen immer wieder mit positiven Glaubenssätzen wie “Ich werde meine Ziele erreichen” oder “Ich meistere neue Herausforderungen” ermutigt, hat gute Chancen, dass aus seinen Gedanken Taten werden. Und, dass aus diesen Taten Erfolge resultieren.

Wie wir negative Glaubenssätze entlarven

Der erste Schritt zur Besserung führt, wie so oft, über die Erkenntnis. Wenn wir negative Gedanken in positive umwandeln wollen, müssen wir zuerst einmal erkennen, dass wir uns gedanklich selbst sabotieren und wann wir das tun. Das klappt natürlich am besten in herausfordernden Situationen, die uns Schwierigkeiten bereiten. Dann können wir uns konkret fragen, warum genau dieses Ereignis ein Problem für uns darstellt, was wir in diesem Moment über uns und die Situation denken und warum wir sie so negativ bewerten. Am besten funktioniert dieser Vorgang in der Regel schriftlich. Zum Beispiel indem man eine Liste erstellt und alle negativen Glaubenssätze zu dieser Situation einmal aufschreibt.

Wie wir es schaffen, optimistischer zu denken

Wenn wir unsere negativen Glaubenssätze kennen, können wir sie kritisch hinterfragen: Warum denke ich das? Woher weiß ich, dass das so ist? Ist das wirklich so? Dabei erkennen wir schnell, dass viele unserer negativen Glaubenssätze eigentlich haltlos sind und dringend überdacht werden sollten. Danach erfolgt eine Art “Umprogrammierung”, bei der die negativen Gedanken durch positive ersetzt werden. Das ist deutlich leichter gesagt, als getan. Schließlich leben die meisten von uns schon ziemlich lange mit diesen Glaubenssätzen. Die “Umprogrammierung” kann somit nicht über Nacht erfolgen. Hier heißt das Motto “steter Tropfen höhlt den Stein”. Wir müssen unsere Wahrnehmung schulen und uns immer und immer wieder daran erinnern positiv zu denken. Am besten nehmen wir uns hierzu wieder unsere Liste zur Hand und wandeln jeden der darauf festgehaltenen negativen Glaubenssätze schriftlich in einen positiven um. So können wir uns die Liste immer wieder durchlesen und verinnerlichen. Der Effekt ist zwar erst nach vielfacher Wiederholung spürbar, dafür dann aber deutlich und nachhaltig.

Mehr von unserer Autorin auf: https://www.nadine-nentwig.de/blog/

Von Nadine Nentwig

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