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Wissen Die vier günstigsten Plug-in-Hybride
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13:04 23.11.2018
Der Hyundai Ioniq arbeitet mit mehreren Rekuperationsstufen. Quelle: Hyundai/dpa
Hannover

Üblicherweise sind Plug-in-Hybride in Deutschland große SUV oder üppige Limousinen. Vor allem, weil dort der hohe Aufpreis für den Traktions-Akku und den E-Motor am wenigsten ins Gewicht fällt. Es gibt aber auch in der Kompaktklasse und bei den kleineren SUV einige Hybridautos mit Steckdosenanschluss. Die sind zwar auch keine Schnäppchen, häufig aber günstiger als reine Elektroautos ähnlicher Größe. Und sie bieten dank des Verbrennungsmotors im Notfall deutlich mehr Reichweite und einfachere Tankmöglichkeiten.

Preisbrecher und einziges Modell unter der 30.000-Euro-Marke ist der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid für 29.900 Euro. Auch wenn man es vermuten könnte: Große Zugeständnisse verlangt der Koreaner trotz der günstigen Basis nicht: 50 Kilometer elektrische Reichweite sind ordentlich, 104 kW/141 PS für ein 4,47 Meter langen Kompaktwagen nicht üppig, aber ausreichend. Alternativ kann man den Hyundai auch als konventionellen Hybrid oder als reines E-Autohaben. Wie bei allen anderen Autos der Marke gibt es auch für den Ioniq fünf Jahre Garantie.

Zweitgünstiger Plug-in-Hybrid: Kia Niro aus Südkorea

Auch der zweitgünstigste Plug-in-Hybrid kommt aus Korea. Beim Kia Niro handelt es sich um ein trendiges Kompakt-SUV, das allerdings einen ähnlichen Antrieb wie der Konzernbruder Ioniq nutzt. Benziner und E-Motor leisten gemeinsam ebenfalls 104 kW/141 PS, die Reichweite fällt mit 55 Kilometern etwas größer aus. Üppig sind auch das Platzangebot in dem 4,36 Meter langen Crossover sowie die siebenjährige Garantie. Wer etwas zum Bemängeln sucht, nennt wie beim Ioniq häufig die Materialqualität im Innenraum. Irgendwoher muss der günstige Preis von 32.350 Euro ja auch kommen.

Während der Niro trotz seiner SUV-Optik mit reinem Frontantrieb auskommen muss, wartet die Nummer drei in den Preis-Charts mit Allradtechnik auf. Beim Mini Cooper SE Countryman All4 wirkt der zusätzliche E-Motor auf die Hinterachse, während der Benziner wie üblich die Vorderräder antreibt. Die theoretischen Traktionsvorteile im Winter dürften allerdings in der Praxis eher gering ausfallen, schrumpft bei Kälte doch die Arbeitslust des Akkus zusammen, so dass von den nominell eh nur 41 Kilometern nicht mehr viele übrigbleiben dürften. Im Kern verschreibt sich der Mini-Hybrid daher dem Fahrspaß, was auch in einer bulligen Systemleistung von 165 kW/224 PS resultiert. 37.500 Euro will die BMW-Tochter im Ausgleich für ihr Mini-SUV haben.

Toyota bei Plug-in-Hybrid-Autos führend

Bei Hybridautos ist Toyota führend, bei Plug-in-Hybriden bleiben die Japaner in Deutschland Nischenanbieter. Das mag auch daran liegen, dass der normale Prius das deutlich günstigere Auto ist als das PHEV-Modell. Mit 37.550 Euro kostet letzteres fast 10.000 Euro mehr. Da hilft es auch nicht, dass Toyota zwecks Prestigegewinns die Optik verschärft und die Fahrzeuglänge vergrößert hat. Mit 90 kW/122 PS Gesamtleistung ist der Steckdosen-Prius zudem alles andere als ein Temperamentsbündel. Immerhin kommt er 50 Kilometer ohne Stromtanken aus.

Von RND

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