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Kooperation mit Hamburg soll enger werden

70 Jahre Schleswig-Holstein Kooperation mit Hamburg soll enger werden

Spitzenpolitiker in Hamburg und Schleswig-Holstein werben jenseits der Nordstaat-Debatte für eine engere Kooperation der Länder. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) appelliert, „die praktische Zusammenarbeit immer weiter zu verbessern und zu vertiefen.“ Zentrales Thema sei die Energiewende.

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Der Leuchtturm von Westerhever gilt weit über die Landesgrenzen hinaus als Symbol für Schleswig-Holstein. Insgesamt 60 Leuchttürme – mal eckig, mal rund, mal aus Ziegeln, mal aus Stahl – stehen an den Küsten von Nord- und Ostsee. 50 sind noch in Betrieb und bieten Seefahrern Orientierung.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Das gemeinsame Ziel von Schleswig-Holstein und Hamburg ist es, die weltweit führende Region für Windenergie zu werden.“ Genauso wichtig sei das Thema Verkehr, so Scholz. „Der Ausbau der A7 wird genauso wie der Bau der S4 und S21 dafür sorgen, dass unsere Länder weiter zusammenwachsen“.

 Schleswig-Holstein setzt ebenfalls auf Teamwork. „Nach der Delle durch den Streit um die Messe Husum Wind haben wir jetzt das Gastschulabkommen auf neue Beine gestellt“, betont Vize-Regierungschef Robert Habeck (Grüne). Und: „Wir sind dabei, in der Energiepolitik zu kooperieren, das Hanse Office vertritt uns gemeinsam gegenüber Europa, und das SHMF tritt auch in Hamburg auf.“

 Die Landtags-FDP möchte „die Landesplanungen“ harmonisieren und sieht „viel Potenzial für eine engere Zusammenarbeit auch bei der Justiz und der Polizei.“ Auch die CDU setzt auf einen Schulterschluss mit Hamburg. „Das fängt bei einer noch engeren Zusammenarbeit bis hin zur Zusammenlegung von Behörden an, geht über eine noch engere Kooperation bei der Ansiedlungspolitik von Unternehmen bis hin zu einer Vernetzung in Forschung und Wissenschaft.“ Den Rahmen dafür möchte die CDU in einem Hamburg-Staatsvertrag abstecken. Die SPD setzt dagegen auf einen gemeinsamen Ausschuss des Landtages und der Bürgerschaft, „um weitere Vorhaben zu erarbeiten“.

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