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Vollsperrung ab 22 Uhr

A7-Ausbau Vollsperrung ab 22 Uhr

Baustellen machen die A7 nördlich von Hamburg derzeit zu einem Hindernis-Parcours. Am Wochenende ist die Autobahn an einer Stelle gar nicht passierbar. Die Sperrung dauert diesmal nur eine Nacht, aber bis es wieder richtig freie Fahrt auf der Strecke gibt, vergehen noch Jahre

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Auf der A7 dauert es wieder länger.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Der Ausbau der A7 erfordert am Wochenende erneut eine Vollsperrung der Autobahn im Norden Hamburgs. Von Samstagabend 22.00 Uhr bis Sonntag 9.00 Uhr müssen Autofahrer zwischen Stellingen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest eine Umleitung nutzen, wie die Projektgesellschaft Via Solutions Nord mitteilte. Während der Sperrung sollen Schilderbrücken abgebaut und zwei je 75 Tonnen schwere Betonfertigteile für eine neue Brücke eingesetzt werden. Die alte Brücke soll bei einer Vollsperrung im September abgerissen werden, zeitgleich mit einer weiteren Querung weiter südlich.

In Hamburg-Stellingen wird derzeit ein fast 900 Meter langer Lärmschutztunnel gebaut. Zugleich wird die Autobahn von sechs auf acht Spuren erweitert. Nördlich vom Dreieck Nordwest bei Schnelsen wird ein weiterer, 560 Meter langer „Deckel“ über der Autobahn errichtet.

Die A7 wird bis zum Dreieck Bordesholm südwestlich von Kiel ausgebaut. In drei Bauabschnitten in Schleswig-Holstein ist die neue Fahrbahn in Richtung Süden beinahe fertig. Zwischen Juni und August sollen die provisorischen Fahrstreifen in den Baustellenbereichen schrittweise von der alten Richtungsfahrbahn Nord auf die neue Südfahrbahn verlegt werden. Dann wird die Nordfahrbahn erneuert und verbreitert.

Wegen Planungsschwierigkeiten sind die Bauarbeiten derzeit acht Wochen im Verzug, wie der Sprecher von Via Solutions, Christian Merl, bestätigte. Bis Ende 2018 werde man die Verzögerung aber durch Mehrarbeit und andere Maßnahmen wieder aufholen. Auch die Planung laufe inzwischen effizienter. Das Projekt werde wie vorgesehen fertig, zeigte sich Merl überzeugt.

Die Kosten für das Gesamtprojekt - die Hamburger Verkehrsbehörde spricht von Deutschlands größter Autobahnbaustelle - belaufen sich auf rund zwei Milliarden Euro. Darin sind allerdings die Unterhaltungskosten für den Abschnitt zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Bordesholm über 26 Jahre enthalten.

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