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A7 wird teilweise gesperrt

Quickborn A7 wird teilweise gesperrt

Erstmals wird die A 7 wegen des sechsspurigen Ausbaus für eine Nacht komplett gesperrt: Vom 25. zum 26. April müssen Autofahrer das 23 Kilometer lange Teilstück zwischen Schnelsen-Nord und Kaltenkirchen meiden, weil drei kleinere Brücken über der A 7 abgerissen werden.

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Auf der A7 wird es aufgrund der vielen Bauarbeiten eng.

Quelle: Sven Janssen (Archiv)

Quickborn. Die erste Vollsperrung der Autobahn A7 im Zuge des begonnenen Ausbaus steht den Autofahrern am letzten April-Wochenende bevor. Wegen des Abrisses von drei Brücken, die über die Autobahn führen, wird die A7 in der Nacht zum 26. April nördlich von Hamburg auf einer Länge von 23 Kilometern komplett gesperrt.

Von Samstagabend (25. April/21.00 Uhr) bis Sonntagmorgen (26. April/9.00 Uhr) könne die A7 dann zwischen den Anschluss-Stellen Schnelsen-Nord und Kaltenkirchen nicht befahren werden, teilte der Sprecher des Baukonsortiums Via Solutions Nord, Peter Caspar Hamel, am Freitag mit. Die dazwischen liegenden Anschlussstellen Quickborn und Henstedt-Ulzburg seien ebenfalls gesperrt.

Für den Fernverkehr biete sich als Ausweichroute von Süden kommend die Autobahn A 1 ab dem Horster Dreieck bis zum Autobahndreieck Bargteheide, sagte Hamel. Dann geht es weiter auf der A 21 bis nördlich Bad Segeberg und der Bundesstraße 205 bis zur A7-Anschlussstelle Neumünster-Süd. Von Norden kommend könne der Fernverkehr von der Anschlussstelle Neumünster-Süd über die B 205, die A 21 und die A 1 am Horster Dreieck wieder auf die A 7 stoßen.

Die drei für den Abriss vorgesehenen Brücken werden bereits von kommenden Montag (20. April/8.00 Uhr) an wegen vorbereitender Abrissarbeiten gesperrt. Es handelt sich um die Kreisstraße 24/Kadener Weg nördlich von Ellerau, den Straßenzug Am Hagen/Spann in Höhe Bönningstedt und den Wirtschaftsweg Schirnau in Höhe Kaltenkirchen. Voraussichtlich Ende November 2015 sollen neue Brücken fertig sein.

Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem sechsspurigen Ausbau der A7 zwischen dem Bordesholmer Kreuz und Hamburg. Im Dezember 2018 sollen der 65 Kilometern lange Abschnitt fertig sein. Auf Hamburger Gebiet wird der weitere Ausbau der A7 bis zum Elbtunnel mit mehreren Autobahn-„Deckeln“ noch einige Jahre länger dauern. Die Gesamtkosten sind mit 1,6 Milliarden Euro veranschlagt.

Die nächsten Vollsperrungen der A7 sind in den Nächten vom 20. zum 21. Juni und vom 4. zum 5. Juli — ebenfalls jeweils von Samstag auf Sonntag. Betroffen sind dann kürzere Abschnitte auf Hamburger Stadtgebiet, weil die Brücken Frohmestraße und Heidlohstraße im Stadtteil Schnelsen abgerissen werden.

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