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Die Hälfte ist geschafft

Ausbau A7 Die Hälfte ist geschafft

Der Ausbau der A7, das größte Autobahnprojekt in Deutschland, ist zur Hälfte geschafft. In den nächsten Wochen sollen die letzten Abschnitte der ersten Bautranche für den Verkehr freigegeben werden. Unterdessen laufen die Vorarbeiten für die zweite Tranche, den Ausbau der drei langen „Erholungszonen“ (Tempolimit 120).

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Erste Meter der A7 sind überdacht

Der A7-Ausbau geht voran.

Quelle: Frank Peter

Neumünster. Land, Wirtschaft und Polizei sind voll des Lobes, weil das Projekt wie am Schnürchen läuft und damit besser als erwartet.

 „Ich bin zuversichtlich, dass wir Ende 2018 und damit pünktlich fertig werden“, sagt Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD). Der Ausbau der A7 zeige, dass Deutschland Großprojekte stemmen könne und das auch länderübergreifend. „Die Zusammenarbeit mit Hamburg läuft hervorragend.“ Das Vorhaben zeige zudem, dass ÖPP-Projekte (Öffentlich-Private Partnerschaft) durchaus funktionierten. Den Zuschlag für den Ausbau der A7 zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Landesgrenze zu Hamburg (65 Kilometer für 340 Millionen Euro) hatte im Sommer 2014 das Konsortium „Via Solutions Nord“ erhalten. Mit dabei ist der Baukonzern Hochtief.

"Gut im Zeitplan"

 „Wir liegen gut im Zeitplan“, berichtet Konsortiumssprecher Florian Zettel. Die erste Bauphase stehe kurz vor dem Abschluss. Vermutlich noch im April sollen die restlichen sechsstreifigen Abschnitte freigeben werden, darunter die Strecken zwischen Großenaspe und Bad Bramstedt sowie zwischen Kaltenkirchen und Barmstedt. „Jetzt geht es an die Bauabschnitte zwei, vier und sechs.“ Gemeint sind die Abschnitte zwischen Neumünster-Mitte und Großenaspe, Bad Bramstedt und Kaltenkirchen sowie Barmstedt und Schnellsen-Nord.

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Ein Artikel von
Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

A7 Ausbau-Plan
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