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Nachrichten: Kultur
Landestheater-Premiere
Foto: In Liebeshändeln: (v.li.) Deniz Ekinci, Neele Frederike Maaks und Christian Simon.

Zwischen Schäferidyll und kühlem Palast dreht sich das Bühnenkarussell, bis sich die Liebenden – oder was von ihrer Liebe übrigbleibt – doch noch kriegen. Nur zu welchem Preis? Nach einer glücklosen Beziehung mit George Sand schrieb sich der französische Romantiker Alfred de Musset seine Desillusionierung an der Liebe mit der (Tragi-)Komödie Man spielt nicht mit der Liebe vom gekränkten Herzen.

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Khemiris „Ich rufe meine Brüder“ im Schauspiel-Studio
Foto: Im Dickicht: (v.li.) Marius Borghoff, Nurit Hirschfeld und Ellen Dorn.

Es gibt kein Durchkommen durch die Wand, die das Studio im Schauspielhaus nach hinten abriegelt. So sieht es jedenfalls aus für Amor, den jungen Mann, der davor herumtigert wie vor dem Kampf – so gewollt lässig und doch seltsam verspannt. Aber dann teilen sich die dicht an dicht gespannten Kabelschnüre in Jonas Hassen Khemiris Stück "Ich rufe meine Brüder".

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Open Air auf Rathausplatz Kiel
Foto: Im Juli zieht nach „Nabucco“ 2015 (Foto) diesmal „Turandot“ auf den Rathausplatz

Die Hinweise verdichteten sich – für viele Opernfans war nach Verdi jetzt ohnehin wieder Puccini fällig: Auf dem Kieler Rathausplatz wird in diesem Sommer mit Nessun dorma (Keiner schlafe) eine der berühmtesten Tenorarien überhaupt zu hören sein.

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Jazz Orange im Kulturforum
Foto: Zwischen warm und kalt: Jazz Orange mit Peter Goden (Altsax, Flöte, Komposition), Stephan Scheja (Piano), Christian Wolff (Bass), Georg von Kügelgen (Schlagzeug) im Kulturforum.

Zu einem Ausflug ans Meer lud das Quartett Jazz Orange am Sonntag ins Kulturforum, um seine neue CD Meer vorzustellen. Auch wenn der Titel sommerliche Assoziationen weckt, ging es zunächst um die winterliche Form von Wasser, nämlich den Schnee, ohne dass sich die Band dabei allzu „cool“ gab.

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Kulturpolitik
Die schleswig-holsteinische Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW).

Schleswig-Holstein will in diesem Jahr mit 150 000 Euro innovative Entwicklungen in der Kultur unterstützen. "Wir wollen mit diesem Titel insbesondere Projekte fördern, die einen neuen, kreativen und innovativen Charakter haben und bisher noch nicht gefördert wurden", erläuterte Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) am Montag in Kiel.

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Literatur
Schriftsteller Siegfried Lenz hält seinen Roman «Deutschstunde» in den Händen.

Fast ein halbes Jahrhundert nach der Veröffentlichung der "Deutschstunde" (1968) lüftet jetzt eine kommentierte Ausgabe des großen Nachkriegsromans von Siegfried Lenz (1926-2014) manches Geheimnis über den teils schwierigen Entstehungsprozess.

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Sartres „Die schmutzigen Hände“ in Kiel
Foto: Der Spielmacher ist unbestritten Marco Gebbert als Hoederer (li.), hier mit Imanuel Humm (Louis / Der Prinz) und Oliver E. Schönfeld (Iwan / Karsky).

Die Welt retten oder sie einfach hochgehen lassen – das ist die Frage, die in Jean-Paul Sartres Bühnenklassiker "Die schmutzigen Hände" brodelt. Zwischen Hoederer, dem pragmatischen Parteifunktionär, und Hugo, seinem jungen Sekretär, der gekommen ist, Hoederer im Auftrag der Partei zu ermorden.

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Götz Widmann in der Pumpe
Foto: Ganz nah am Publikum: Götz Widmann in der Pumpe.

Liebeslied von Liebesleid und -glück, protestieren und dann doch lieber erstmal einen draufmachen, kiffen, lachen und Geschichten davon erzählen, wie angenehm es ist, dem Erwachsenwerden in einer getakteten Gesellschaft wieder knapp entkommen zu sein – es hat so etwas wunderbar Entschleunigtes, so ein Konzert von Götz Widmann.

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