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Bellut als ZDF-Intendant wiedergewählt

Medien Bellut als ZDF-Intendant wiedergewählt

Er darf noch länger: Thomas Bellut ist für fünf weitere Jahre zum ZDF-Intendanten gewählt worden. Die Entscheidung fiel dem Fernsehrat nicht schwer. Bellut war der einzige Kandidat.

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Thomas Bellut freut sich über das Ergebnis.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Mainz. ZDF-Intendant Thomas Bellut (60) ist am Freitag vom Fernsehrat in seinem Amt bestätigt worden. Das Gremium wählte ihn für fünf weitere Jahre in diese Position.

Gleich im ersten Wahlgang erhielt er von den 70 anwesenden Mitgliedern im ZDF-Fernsehrat 64 Ja-Stimmen bei vier Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Notwendig waren 47 Stimmen. Bellut war der einzige Kandidat.

"Ich freue mich über dieses Wahlergebnis", sagte Bellut bei der anschließenden Pressekonferenz. Das gebe ihm eine gute Grundlage, das Haus weiterzuführen. Das ZDF habe den Ehrgeiz, die prägende nationale Anstalt in Deutschland zu sein.

Belluts aktuelle Amtszeit endet erst im März 2017. Bei seiner Wahl zum Intendanten 2011 hatte er von 73 anwesenden Fernsehräten 70 Ja-Stimmen und eine Gegenstimme erhalten.

Als eine zentrale Aufgabe sieht Bellut, jüngeres Publikum stärker anzusprechen. Man könne sich nie sicher sein, die "Akzeptanz von Generation zu Generation übertragen" zu bekommen. Er freue sich auf das neue gemeinsam Jugendangebot von ARD und ZDF. Eine große Herausforderung für den Intendanten ist auch der verordnete Personalabbau des Senders. Bis 2020 sollen rund 560 Arbeitsplätze beim ZDF eingespart werden.

Der ARD-Vorsitzende und Intendant des NDR, Lutz Marmor, gratulierte Bellut zu seiner Wiederwahl: "Er ist ein kundiger Journalist, ein erfahrener Manager und für die ARD und auch für mich persönlich ein geschätzter Partner", teilte Marmor mit.

Der Vorsitzende des Fernsehrates, Ruprecht Polenz, lobte Bellut für seine Arbeit. Bellut stehe für unabhängigen Journalismus und eine erfolgreiche Programmpolitik. Im Sommer 2016 soll sich der Fernsehrat nach den neuen Regelungen zusammensetzen. Die Anzahl der Vertreter aus der Politik soll verringert werden.

dpa

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