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Bernhard Wicki Preis für "Und dann der Regen"

Film Bernhard Wicki Preis für "Und dann der Regen"

Die Spanierin Iciar Bollaín hat am Donnerstag für ihr Sozialdrama "Und dann der Regen" den Friedenspreis des Deutschen Films erhalten. Der Hauptpreis des Bernhard Wicki Filmpreises "Die Brücke" ist mit 10 000 Euro dotiert.

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Die Münchner HFF-Absolventin Michaela Kezele wurde in der Kategorie Nachwuchspreis für ihren Film «Die Brücke am Ibar» ausgezeichnet.

Quelle: Ursula Düren

München. ""Und dann der Regen" ist ein Meisterwerk der Filmkunst mit Szenen voll von Poesie und großer Wucht und Eindringlichkeit, die den Zuschauer nicht mehr loslassen", begründete die Jury die Ehrung der 45-Jährigen.

Der Film mit Gael García Bernal schildert den Kampf gegen Unterdrückung in Bolivien vor dem Hintergrund der oft blutigen Kolonialgeschichte. Den Ehrenpreis bekam der Regisseur und Schauspieler Michael Verhoeven. Der Nachwuchspreis (5000 Euro) ging an Michaela Kezele für ihr Regiedebüt "Die Brücke am Ibar". Ihre Hauptdarstellerin Zrinka Cvitesic wurde als beste Schauspielerin gewürdigt.

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Die spanische Regisseurin Iciar Bollain wird mit dem Hauptpreis des des Bernhard Wicke-Filmpreises ausgezeichnet.

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Die Jury lobte Verhoeven als überragenden Filmkünstler. "Das Credo seines gesamten filmischen Oeuvres ist der Kampf um das Recht auf ein menschenwürdiges Leben", heißt es in der Erklärung des Bernhard Wicki Gedächtnisfonds. Als Laudator für den 73-Jährigen war Kulturstaatsminister Bernd Neumann geladen. Verhoeven hat Filme wie "Die weiße Rose", "Das schreckliche Mädchen" oder "Der unbekannte Soldat" in Szene gesetzt. Als Schauspieler war er etwa in "Das fliegende Klassenzimmer" oder in der Fernsehserie "Die schnelle Gerdi" zu sehen.

Der Friedenspreis wird seit 2002 in drei Kategorien vergeben im Gedenken an den Filmemacher Bernhard Wicki ("Die Brücke"). Geehrt werden künstlerisch wertvolle Filme mit einer humanistischen und gesellschaftspolitischen Dimension. Preisträger in früheren Jahren waren unter anderem die Schauspieler Maximilian Schell und Sibel Kekilli und die Regisseure Florian Henckel von Donnersmarck und Marc Rothemund.

dpa

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