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US-Regisseur Michael Cimino gestorben

Oscar-Preisträger US-Regisseur Michael Cimino gestorben

US-Regisseur Michael Cimino, der mit dem Kriegsfilm „Die durch die Hölle gehen“ (1978) bekannt wurde, ist tot. Wie sein langjähriger Anwalt am Sonnabend mitteilte, wurde Cimino leblos in seinem Haus in Beverly Hills gefunden. Zur Todesursache konnte Eric Weissmann keine Angaben machen.

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Im August 2015 wurde Michael Cimino auf dem 68. Internationalen Film Festival in Locarno, Schweiz, mit dem Ehrenpreis 'Pardo d'onore Award' ausgezeichnet.

Quelle: dpa

Los Angeles. Cimino sei vorher bei guter Gesundheit gewesen, sagte der Anwalt. Den Tod des 77 Jahre alten Regisseurs beschrieb er als „völlig unvorhersehbar“.

Zuvor hatte auch der künstlerische Leiter des Filmfestivals in Cannes, Thierry Frémaux, den Tod Ciminos in einem Tweet verkündet.

Ciminos Vietnam-Kriegsfilm „Die durch die Hölle gehen“ („The Deer Hunter“) hatte 1979 fünf Oscars gewonnen, darunter als bester Film und für die Regie. Christopher Walken wurde als bester Nebendarsteller gefeiert, auch Robert De Niro und Meryl Streep waren nominiert.

Nach diesem Erfolg drehte Cimino 1980 mit dem teuren Western „Heaven's Gate“ einen der größten Flops in der Filmgeschichte. Der Spätwestern mit Kris Kristofferson und Isabelle Huppert wurde von den Kritikern zerrissen und fiel an den Kinokassen durch. Nach diesem Misserfolg drehte Cimino nur noch eine Handvoll Filme, darunter „Im Jahr des Drachen“ (1985) und „The Sunchaser“ (1996).

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