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Entscheidend is’ aufm Platz

Krimilesung mit Jens Kirschneck Entscheidend is’ aufm Platz

In nicht mal vollzähliger Fußballteam-Stärke lief das Publikum im Luna auf, und trotz leicht verzögerten Anpfiffs blieb es bei der einstelligen Besucherzahl bei der Lesung von Jens Kirschneck, Redakteur des Fußballmagazins "11 Freunde".

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Las im Luna aus seinem Debütroman: „11-Freunde“-Redakteur Jens Kirschneck.

Quelle: Foto: Björn Schaller

Kiel. Aber „entscheidend is’ aufm Platz“ (Adi Preißler), und so las Jens Kirschneck, hauptberuflich seit zehn Jahren Redakteur des Fußballmagazins „11 Freunde“, selbstverständlich trotzdem ein paar Kapitel aus seinem im Jahr 2001 spielenden Debütroman Schweine befreien um den mysteriösen Tod des FC-Teutonia-Managers Volker Wunsch und dubiose kroatische Spielerberater.

 Kirschneck beginnt mit dem ersten Kapitel, in dem unter dem Titel Der Teufel hat den Schnaps gemacht der verkaterte Morgen der Hauptfigur des Romans, Sportreporter Theo Grabowski, nach einem peinlichen nächtlichen Sauf-Exzess im lokalen Szenetreff geschildert wird. De facto bis zum Erbrechen detailverliebt, und dieses übergroße Faible für Einzelheiten zieht sich auch durch den Krimi, der so kein rechtes Tempo entwickelt. Kirschnek beim Vorlesen schon, und so pflügt der 50-jährige Autor leider anfangs auch über einige recht gute Gags hinweg. Nach dem ersten beruhigenden Giggeln hier und da liest Kirschneck langsamer, betont besser. Zwischen den Kapiteln erzählt er ein bisschen was über die Entstehung des Romans. Freundlichen Beifall gibt’s am Schluss und danach noch ein Bier.bun

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