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175 Jahre "Lied der Deutschen": Festakt auf Helgoland

Geschichte 175 Jahre "Lied der Deutschen": Festakt auf Helgoland

Mit einem Festakt hat Helgoland am Freitag die Entstehung des "Liedes der Deutschen" auf der Hochseeinsel vor 175 Jahren gefeiert. Am 26. August 1841 schrieb August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 bis 1874) das Werk, dessen dritte Strophe die heutige Nationalhymne ist, auf dem Roten Felsen.

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Denkmal für Heinrich Hoffmann von Fallersleben am Landtag in Hannover.

Quelle: Holger Hollemann/Archiv

Helgoland/Wolfsburg. "Hoffmanns Freiheits- und Einheitslied blieb der Durchbruch zur Hymne lange verwehrt", sagte der frühere SPD-Vorsitzende Björn Engholm in seiner Festrede. Zu Gast war auch eine größere Delegation aus Fallersleben, das seit 1972 zur Stadt Wolfsburg gehört.

In der Weimarer Republik wurde das "Lied der Deutschen" schließlich zur deutschen Nationalhymne. Ab 1933 missbrauchten die Nationalsozialisten den Text. "Die Erinnerung an den gnadenlosen Verrat des NS-Systems an den Idealen Hoffmanns hat vielen das Singen der Hymne lange schwergemacht", betonte Engholm. Seit Anfang der 1950er Jahre wird bei offiziellen Anlässen nur noch die unverfängliche dritte Strophe gesungen.

Von 1840 bis 1842 reiste Hoffmann von Fallersleben im Sommer auf das damals britische Helgoland. "Hier verfasste er außer dem "Lied der Deutschen" auch die "Helgolander Lieder"", sagte Gabriele Henkel, Leiterin des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums in Wolfsburg.

dpa

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