22 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Jubiläumsschau in Bissee

20. Skulpturensommer Jubiläumsschau in Bissee

Die Bürgersteige in Bissee sind geharkt und die Vorgärten geputzt. Beste Voraussetzungen also für die Jubiläumsschau zum 20. Skulpturensommer in dem Dorf am Bothkamper See, die am Sonnabend von Kiels OB Ulf Kämpfer eröffnet wird.

Voriger Artikel
Anita Albus: Alchemistin des Lichts
Nächster Artikel
Jugendclub zeigt „Die Gänsemagd“

Tina Schwichtenberg posiert in Bissee.

Quelle: Marco Ehrhardt

Bissee. „Insgesamt 166 Künstlerinnen und Künstler waren bisher mit ihren Arbeiten hier zu Gast“, erzählt Karin Russ, Vorsitzende des Vereins Skulpturen in Bissee. Gemeinsam mit Kurator Christian Schnura hat sie eine Ausstellung organisiert, die vielen Besuchern Freude machen dürfte.

Dominant vertreten mit fünf schlanken, minimalistisch gestalteten Skulpturen ist Jan Koblasa, Bernhard Lehmann geht in drei Varianten dem reizvollen Wechselspiel von  Dichte, Durchlässigkeit und Bewegung auf den Grund.  Ein Schmunzeln dürfte dem Betrachter ein Campingwagen entlocken, den Martin Schräder  aus schwerem  Anröchter Dolomit gefertigt hat. Gefallen hat dem Muthesius-Absolventen die Reaktion eines Landwirtes aus dem Dorf : „Er wollte am liebsten mit dem Ding in den Urlaub fahren.“ In Bissee steht man der Kunst halt meist offen gegenüber. „Nicht alle finden alles großartig, aber die Bereitschaft zum Dialog ist da“, so Russ. Mit Jörg Plickat konnte sie unter anderem den Nestor der Schau gewinnen, der eine Großskulptur am Dorfeingang platziert hat. Der Künstler aus Bredenbek freut sich über die Entwicklung der Skulpturenschau: Durch den Dialog der Schleswig-Holsteinischen Landschaft mit regionaler und internationaler Kunst hat die Schau ein Alleinstellungsmerkmal. Das Konzept ist aufgegangen.“    

Eröffnung Samstag, 16 Uhr (Hof Reese). Begleitprogramm unter www.skulptur-in-bissee.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Kultur 2/3