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Neue Kunst der Reformation

BBK-Ausstellungsprojekt Neue Kunst der Reformation

In der Nikolaikirche finden Besucher visuelle Anregung in der Konfrontation mit aktueller Kunst. „„..mit eigenen Augen sehen“ - Freiheit der Gedanken“ heißt das von Kulturministerin Anke Spoorendonk eröffnete Ausstellungsprojekt des BBK Landesverbandes Schleswig-Holstein.

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"... mit eigenen Augen zu sehen ..." - Freiheit der Gedanken in Bezug zur Reformation: die Künstlerin Ilka Kollath mit einem Objekt im Kieler Kloster.

Quelle: Marco Ehrhardt

Kiel. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit Norwegen Østlandsutstillingen und dem dänischen Künstlerverband BKF entstanden. Es orientiert sich thematisch am 500. Jahrestag der Reformation. Aus 117 Bewerbungen wurden 34 Künstler von einer international besetzte Jury ausgewählt, die die Bilder, Skulpturen, Fotografien und Installationen  auf vier Ausstellungsorte im Stadtgebiet verteilt hat  – neben der Nikolaikirche sind das Kieler Kloster, der Brunswiker Pavillon und der KirchenKai dabei. 

„Beim Aufbau in der Nikolaikirche gab es erstaunte Blicke von den Besuchern“, erzählt Gerlind Stephani, Kustodin für Kunstausstellungen im Kieler Kloster. Verständlich, dass gestrickte Handschuhe, die wie betende Hände aus dem Kirchengestühl wachsen, Fragen aufwerfen, genauso wie die Großskulptur aus Aluminium,  die wie zerknülltes Papier aussieht, oder das Treckingzelt im Seitenschiff. „Kunst soll vor allem Brücken bauen und Gedanken in Gang setzen“, so die Kustodin. Letzteres dürfte garantiert sein, denn Herz und Hirn bekommen in dieser Schau reichlich Futter.

Im Sommer werden Teile der Ausstellung, die maßgeblich vom Kulturministerium des Landes  finanziert wird, an verschiedenen Orten in Norwegen präsentiert  – unter anderem im Dom von Oslo.

Von Christian Strehk

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