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Adele: Bitte berühren!

Blitz-Kritik Adele: Bitte berühren!

Adele präsentierte sich in der Hamburger Barclay-Arena am Dienstag als nahbarer Überstar. Umrahmt von einer hochklassigen Bühnenshow, setzte sie während ihres zweistündigen Auftritts auf Hits sämtlicher Karrierephasen und dichten Publikumskontakt.

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Sängerin Adele präsentierte ihre Songs in der Hamburger Barclay-Arena am Dienstag.

Quelle: Henning Kaiser/ dpa ( Archiv)

Der erste Eindruck

Während große Popkonzerte heute oft als Tanz-, Turn- und Kostümfeste inszeniert werden, verlässt sich Adele ganz auf ihre Stimme, eine Handvoll Gesten und perfekt platzierte Nähkästchenplaudereien. Mit vollem Erfolg.

Das Programm

Die Sängerin präsentiert einen Streifzug durch die eigene Diskografie, alle großen Hits von „Hello“ über „Skyfall“ bis hin zu „Chasing Pavements“ inklusive. Band und Kammerorchester leisten dabei routinierte Zuspielarbeit, geraten zwischen Adeles gewaltigem Organ und den noch gewaltigeren Subbässen aber mitunter in die Defensive.

Das Publikum

Wenn sich ein Star dieses Kalibers so persönlich um seine Gäste kümmert, dass er sie zum Plausch auf die Bühne holt, ganz und gar berührbar durch das Parkett spaziert oder ihnen herzlich für die Treue während der mehrjährigen Babypause dankt, ist das Ergebnis unvermeidlich: Alle lieben Adele – und ihre vorwiegend melancholischen Songs sowieso.

Was in Erinnerung bleibt

Adeles riesengroß auf die Bühne projizierte Augen, denen nichts zu entgehen scheint, der trockene Kunstregen zu „Fire To The Rain“ und die gigantischen Konfettikanonen im Finale.

Fazit

Großes Kino. Sie kann es einfach – nach der mehrjährigen Auszeit womöglich sogar besser als je zuvor.

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