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Berliner Poprocker Staubkind im Kieler Max

Blitz-Kritik Berliner Poprocker Staubkind im Kieler Max

Es ist das fünfte Konzert der Tour und der Tag an dem ihr neues Album „An jedem einzelnen Tag“ erscheint. Die Berliner Poprocker von Staubkind ließen im knapp halbvollen Max Nachttheater die neuen Songs als auch Bandklassiker auf das Publikum los.

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Staubkind im Max Nachttheater.

Quelle: Michael Kaniecki

Der erste Eindruck 

Kiel. Im Gespräch vor dem Konzert sagte Sänger Sven Louis Manke, dass er von den Gefühlen singt, die jeder kennt. Schon der Opener „Immer Wenn Es Anfängt“ und das folgende „Lauter Leben“ bestätigen diesen Eindruck und halten das Publikum im Mitklatsch-Rhythmus gefangen.

Die Musik

Die Emanzipation vom Dark Rock zum Poprock vollzogen Staubkind schon vor mehreren Jahren. Die Unterschiede zum Vorgängeralbum „Alles Was Ich Bin“ zum brandneuen „An Jedem Einzelnen Tag“ sind mehr ruhige Momente, um vor allem auch der Stimme von Manke mehr Platz zu lassen. Ansonsten ist Breitband-Pop der klare Platzhirsch.

Das Publikum

Sänger Manke erzählte und animierte nahezu unermüdlich und das Publikum nahm gerne an. Immer wieder Mitklatschen, die Arme schwenken und die Chöre erklingen lassen. Die Chemie zwischen Band und Fans stimmte.

Was in Erinnerung bleibt

Kein Platz für Depressionen oder negative Vibes. Träume, Mut, Hoffnung und die Suche nach dem Glück sind die zentralen Themen der Staubkinder. Außerdem die gelebte Publikumsnähe von Sven Louis Manke.

Fazit

Ein Abend nicht nur für eingefleischte Fans. Staubkind pflegen musikalisch wie inhaltlich gerne die Einfachheit der Dinge, sodass die neuen Songs beim Publikum fast keine Anlaufzeit benötigten. Die angesprochene Chemie hielt den ganzen Abend über.

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