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Jede Menge Johnny Cash in Kiel

Blitz-Kritik Jede Menge Johnny Cash in Kiel

Die Rock’n’Roll Coverband Boogie Beat Busters sorgte in der „Cash Town“ auf der Freilichtbühne Krusenkoppel vor gut dreihundert Hörern mit Klassikern und reichlich Johnny Cash Songs für Beschwingtheit in Sound und Stimmung.

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Die Boogie Beat Busters gaben ein Konzert in Kiel.

Quelle: Björn Schaller

Der erste Eindruck

Kiel. Stilecht in Sachen Sound und Aufmachung wirkte die Band aus Wismar schnell ansteckend. Sänger Duke trifft das stimmliche Original bei „Cry Cry Cry“ schon ziemlich gut und steht dem auch bei Muddy Waters in kaum etwas nach.

Die Musik

Typisch flott mit rumorendem Kontrabass, klirrenden Gitarren samt Tremolo-Picking und geschlossenen Melodiebögen spielt sich das Quartett in Rage. „Mit den Linewalkers habt ihr in Kiel ja schon die beste Johnny Cash Coverband, aber der Song hier muss noch sein“, ruft Schlagzeuger Bingo dem Publikum zu. Die Melodie vom dann folgenden „Ring Of Fire“ ist selbst Genre-Fremden bekannt.

Das Publikum…

…genoss zu Beginn lieber im Stillen als sich aus der Reserve locken zu lassen. Die (musikalisch) forsche und sympathische Art der Band löste mit zunehmender Dauer jedoch die Fesseln, die letztendlich sogar in „Zugabe“-Rufen mündeten.

Was in Erinnerung bleibt

Für das gewisse Etwas sorgte Blickfang und Gastsängerin Laura Rieck, die im Duett mit Duke bei einigen Songs die June Carter gab. Mit „Funnel Of Love“ von Wanda Jackson wagte sie sich auch an stimmliche Herausforderungen und Bestand größtenteils mit Bravour.

Fazit

„Erlebnisorientierte Jugendarbeit der 50er und 60er Jahre“ nennen die Boogie Beat Busters ihr Kerngeschäft selbst auf ihrer Facebook-Seite. Dem kamen sie gut 90 Minuten mit bunter Setlist in infektiöser Manier nach.

Hier sehen Sie Bilder der Boogie Beat Busters

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