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Fil Campbell und Tom McFarland: Irische Weisen

Blitz-Kritik Fil Campbell und Tom McFarland: Irische Weisen

Das irische Songwriter-Duo Fil Campbell und Tom McFarland präsentierte am Dienstag im gut besuchten Kultur-Forum einen heimeligen Abend. Seinen stimmigen Mix aus eigenen Songs und Traditionals lockerte es stimmig durch ausgiebige Moderationen auf.

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Fil Campbell (Gesang, Gitarre) und Tom McFarland (Gesang, Percussion) im Kieler Kultur-Forum.

Quelle: Oliver Stenzel

Der erste Eindruck

Kiel. Dass das nordirische Duo bereits seit den Neunzigerjahren zusammenspielt, ist ihm während des zweistündigen Auftritts positiv anzumerken. Meist steht Fil Campbells gereiftes Folk-Organ im Mittelpunkt, das McFarland mit diskreten Percussions und milden Background-Voclas umgibt.

Das Programm

Das Duo kombiniert eigene Songs und Volkslieder im steten Mix. Im Laufe des Abends kommt dabei zusehends mehr Drive ins Spiel. Musikalischer Scherz im Finale: Fil Campbells Version von Hannes Waders Wandervogel-Hymne „Heute hier, morgen dort“ in gebrochenem Deutsch.

Das Publikum

Ist vom ersten Ton an begeistert, widersetzt sich aber hartnäckig den Mitsing-Animationen des Duos. Auf Hallig Hooge, betont das Musiker-Paar augenzwinkernd, sei das am Abend zuvor dann entsprechender Spirituosen noch anders gewesen.

Was in Erinnerung bleibt

Der wohlige Unisono-Gesang des Paars, Tom McFarlands dynamisches Solo auf der Rahmentrommel und die vielen, vielen Geschichten zwischen den Songs.

Fazit

Ein runder Abend ganz im Zeichen des grünen Klees.

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