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Kadavar rockten quicklebendig in Kiel

Blitz-Kritik Kadavar rockten quicklebendig in Kiel

Höchst vital war das, was die Berliner Rock-Band Kadavar da am Donnerstag im Orange Club der Kieler Traum GmbH ablieferte. Ein mitreißendes Konzert, das die rund 350 Gäste in Ekstase versetzte und einen wild feiernden Mosh- und Pogopit wachsen ließ. Das Trio unternahm einen strammen Ritt quer durch seine drei Alben.

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Kadavar lieferten in Kiel ein mitreißendes Konzert.

Quelle: Manuel Weber

Der erste Eindruck

Kiel. Ein rundes Konzert, bei dem eine energisch rockende, wie gut geölt agierende Band auf ein feierwütiges Publikum traf. Es waren anderthalb Stunden auf hohem Energielevel, in denen Sänger und Gitarrist Christoph „Lupus“ Lindemann, Bassist Simon „Dragon“ Bouteloup und Schlagzeuger Christoph „Tiger“ Bartelt technisch hohes Niveau bewiesen und dennoch angenehm dreckig klangen.

Die Musik

Kadavars Rock schillert stilistisch in vielen Facetten: Hard Rock, Psychedelic Rock, Space Rock, Blues Rock, Krautrock, noch eine Prise Metal und Punk. Alles fast permanent in enormer Laustärke aus den Boxen gebrettert, so dass der Gesang von Christoph „Lupus“ Lindemann leider die meiste Zeit fast völlig unterging.

Hier finden Sie Fotos vom Kadava-Konzert in der Kieler Traum GmbH im März 2016.

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Das Publikum

Die Gäste waren überwiegend männlich, zumeist jünger, viele mit Band- und Rock-Festival-T-Shirts, wenige Kutten- und Lederjackenträger. Die Menge feierte die Band von der ersten Note an, forderte Nachschlag und bekam drei Stücke en bloc als Zugabe. Großer Jubel für eine Band, die am Schluss selber dem Publikum applaudierte.

Was in Erinnerung bleibt

Der stetig wachsende Energiefluss zwischen Band und Publikum, bis oben wie unten die physischen Entladungen immer wilder, immer ausgelassener wurden. Und das leichte Fiepen im Gehörgang trotz Ohrstöpseln.

Fazit

Ein energiegeladener Rock-Gig, der Band wie Publikum mitgerissen hat.

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