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Kontra K rappte mit Gang und Band

Blitz-Kritik Kontra K rappte mit Gang und Band

Der Berliner Rapper Kontra K kam mit Gang und Band in das sehr gut gefüllte Kieler Max Nachttheater und sorgte mit Texten über das Leben auf der Straße und emotional angehauchten Songs für prächtige Stimmung ohne Unterlass.

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Von seinen Fans im Max gefeiert: Kontra K zeigte Hip-Hop mit Herz.

Quelle: Manuel Weber

Der erste Eindruck 

Kontra K ist zwar kein Hip-Hop Pionier, sorgt aber mit seiner Band für eine Weiterentwicklung des Genres und weiß sich auch anders zu helfen, als nur Kraftausdrücke aneinanderzureihen. Hip-Hop mit Herz!

Kontra K brachte das ausverkaufte Max zum Kochen.

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Die Musik 

Zuweilen kratzte Kontra K, insbesondere in den hymnenhaften Mitsing-Refrains wie bei „Paradies“, sogar am Popsong und fand eine gute Mischung aus purem Rap und Gesang.

Das Publikum

Dem Berliner hingen seine jungen Jünger vor allem in den zum Chor einladenden Refrains an den Lippen und zeigten sich äußerst textsicher. In den vorderen Reihen wurden von den Damen viele Gesten lauthals mit Kreischen bedacht.

Was in Erinnerung bleibt

Erstaunlich wenig Getue für einen Hip-Hop Act. Kontra K suchte mit Melodien und nachvollziehbaren Texten auf emotionaler Ebene den Vollkontakt zu seinem Publikum.

Fazit

Hip-Hop mal anders. Die Songs atmeten Träume, Sehnsucht nach Freiheit und machten Mut für alles, was noch kommen mag.

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