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Lord Of The Lost

Blitz-Kritik Lord Of The Lost

Die Hamburger Dark-Rock-Band Lord Of The Lost wäre aufgrund einer Panne ihres Nightliners fast nicht in die Kieler Pumpe gekommen. Von den Strapazen war dann aber nichts zu merken und die Band überprüfte die Bühnenbretter das oder andere Mal auf ihre Standfestigkeit.

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Lord Of The Lost haben brutal kompakt zusammengespielt und dabei die Show nicht vergessen.

Quelle: Björn Schaller

Kiel. Der erste Eindruck

Kein Element, das nicht vor Kraft strotzt beim Fünfer aus St. Pauli. Lord Of The Lost sind eine melodiöse Metal-Band die brutal kompakt zusammenspielt und dabei die Show nicht vergisst.

Die Musik

Die Breaks und Interludes aus kontrolliertem Chaos heraus, der charakteristische Wechsel in Harms Gesang von sonor zu Growls und Shouts, die Basis aus Schlagzeugers Tobias Mertens hyperaktiver Bassdrum und die sphärischen Keyboardflächen von Gared Dirge ergaben ein dickwanstiges Soundpaket, das die Genregrenzen zwischen Metal, Dark-Rock und Industrial verschwimmen ließ.

Das Publikum

Es hüpfte gerne, es klatschte gerne und es ließ gerne die Fäuste im Takt in die Luft fliegen. Nur mit dem Tanzen klappte es nur stellenweise, was aber wohl auch an der zumeist brachial-stampfenden Urgewalt lag, die von der Bühne entgegen blies.

Was in Erinnerung bleibt

Mit „Blood For Blood“ hatten Lord Of The Lost auch einen partytauglichen Song im Repertoire, der von der Melodieführung fast schon rockpoppig anmutete. Außerdem der nüchterne Humor von Sänger Chris Harms. Zu einem Fan in der ersten Reihe: „Nicht an der Bühne lecken!“

Fazit

Lord Of The Lost haben in jedem Song alles gegeben, für Show gesorgt und die Meute angeheizt. Für die finster wirkende Aufmachung und die düsteren Themen der Songs ein im Endeffekt recht heiterer Auftritt.

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