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Rapper Prinz Pi im ausverkauften Max

Blitz-Kritik Rapper Prinz Pi im ausverkauften Max

Der Berliner Rapper Prinz Pi fuhr im fast ausverkauften Kieler Max Nachttheater groß auf und hatte Mic und Publikum fest in seinen Händen. Dominierende Bässe und kräftige Beats verschluckten beinahe die gesamte Band. Hier finden Sie die Blitz-Kritik zu Freitagabend.

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Rapper Prinz Pi gab seine Texte am Freitagabend im Kieler Max zum Besten.

Quelle: Manuel Weber

Im Haltegriff von Prinz Pi

Kiel. Ein buntes Bühnenbild mit doppeltem Podest, vier große Leinwände und Begleitband samt DJ. Der Berliner Rapper Prinz Pi fuhr im fast ausverkauften Kieler Max Nachttheater groß auf und hatte Mic und Publikum fest in seinen Händen.

Der erste Eindruck 

Prinz Pi tippelte mit seinen emsig mitfeiernden Jüngern von einer Stimmung in die nächste und sorgte für reichlich Streuung in seiner Setlist mit hoher Hitdichte.

Prinz Pi live im Kieler Max.

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Die Musik 

Der dominierende Bass dröhnte stets, durchsetzte die Beats, massierte die Eingeweide und verschluckte beinahe die komplette Band. Dennoch konnten Gitarre und Synthies Akzente setzen. Den Rest übernahm der Laptop.

Das Publikum

Kids! Dieses Wort ist vor allem im Hip-Hop Genre äußerst dehnbar. Viele Teenager tummelten sich, rannten hinein in die Masse vor der Bühne und wieder hinaus. Auch die älteren „Kids“ im braven Hemd hatten Spaß, wippten, sangen und klatschten eifrig mit. Der Hip-Hopper von heute trägt Vollbart, Wollmütze und enge Jeans und ist gar nicht mehr so einfach auszumachen.

Was in Erinnerung bleibt

Besonders auffällig: In irgendeiner Ecke konnte immer jemand den Text mitrappen, sprechen, singen. In den Refrains kamen dann Künstler und Fans zusammen und machten einige langatmige Passagen schnell vergessen.

Fazit

Prinz Pi hatte den Laden die gesamte Dauer über fest im Griff ohne das ganz große Feuerwerk zu zünden.

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