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Benne lässt den Gefühlen freien Lauf

Blitz-Kritik Benne lässt den Gefühlen freien Lauf

Der in Heilbronn geborene und in Berlin lebende Benne wurde vor gut zwei Jahren zusammen mit Joris an die Oberfläche gespült. Im angenehm besuchten und bestuhlten Orange Club der Traum GmbH präsentierte Benne sein aktuelles Album „Alles Auf Dem Weg“.

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Benne im Orange Club der Traum GmbH.

Quelle: Björn Schaller

Der erste Eindruck

Kiel. Während viele dem Rock-Pop zugewandte Künstler auf einen glattpolierten Bandsound setzen, lässt sich Benne live nur von Begleitmusiker Jan abwechselnd an E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier unterstützen.

Die Musik

Die luftigen Gitarrensongs bleiben im Kern fragil. Bennes privates Faible für Damien Rice und Ben Howard ist auch in seinem Gitarrenspiel erkennbar, als er etwa bei „So Leicht“ seine Gitarre mit dem Rücken auf seinen Schoß liegend bedient.

Das Publikum

Das Publikum kann sich in ihre Stühle zurück lehnen und die Songs auf sich wirken lassen, es sei denn, Benne fordert mal wieder zur Chorunterstützung auf. Man nimmt gerne an und lässt so die Songs gemeinsam anwachsen.

Was in Erinnerung bleibt

Bennes Musik ist tatsächlich am besten im Sitzen zu genießen. Bei „Ich Atme“ forderte Benne zum Augenschließen auf und entführte in eine Fantasiewelt. Sinnbildlich für die Stimmung seiner Lieder.

Fazit

Den Gefühlen unvermittelt freien Lauf lassen und dem Publikum unverblümt daran teilhaben lassen. Benne scheute zwar nicht die Nabelschau, vermisste es aber auch richtig konkret zu werden. Dennoch - für Benne selbst war es „ein wundervoller Abend“ und für die Fans im Publikum mit Sicherheit ebenfalls.

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