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Bukahara verbindet die Kulturen

Blitz-Kritik Bukahara verbindet die Kulturen

Ursprünglich war das Konzert von Bukahara für den Roten Salon der Pumpe geplant. Doch als schon der Vorverkauf den Rahmen sprengte, wurde es kurzerhand in den Saal verlegt, wo einige hundert Zuschauer die Band und ihren fulminanten Soundmix aus Jazz, Balkan, Reggae, Oriental und Neo-Folk feierten.

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Bukahara in der Kieler Pumpe

Quelle: bos: Björn Schaller

Der erste Eindruck

Kiel. Die Präsenz der vier Männer von Bukahara ist umwerfend. Aufgereiht am Bühnenrand ist hier keiner der Frontmann, sondern alle stehen gleichberechtigt vorne. Der Support des britischen Duncan Townsend Trio mit seinem Singer-Songwriting kann da nicht mithalten.

Die Musik

Soufian Zoghlami als Leadsänger, Gitarrist und Drummer, Ahmed Eid an Bass und Trompete, Daniel Avi Schneider (Geige und Percussion) und Max von Einem mit Posaune, Sousafon und Drums rühren eine fantastische Mischung aus den verschiedensten Genres an von Jazz über Balkan bis Neo-Folk.

Das Publikum

Man tanzt, man singt mit, man schwitzt und ist glücklich. Das überwiegend junge Publikum geht von Anfang an mit.

Was in Erinnerung bleibt

Durch ihren Musik- und Sprachenmmix steht Bukahara für Verbindende zwischen den Kulturen. Mit Wurzeln in Tunesien, Israel, Syrien, Deutschland und der Schweiz sind sie wie ein lebendiger Beweis für die gegenseitige Bereicherung.

Fazit

Unbändige Spielfreude gepaart mit veritablen musikalischen Qualitäten. Dass diese vier Multi-Instrumentalisten studierte Jazz-Musiker sind, schafft das Fundament für ihre mitreißende Experimentierfreude.

Hier finden Sie Bilder vom Konzert.

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