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Kollegah als großer Imperator

Blitz-Kritik Kollegah als großer Imperator

Während Acts wie K.I.Z. oder die Beginer heute locker mal die Sparkassen-Arena füllen, begnügt sich Kollegah trotz maximaler Popularität am Freitag mit der Halle 400. Hier liefert er allerdings vor vollem Haus ein Hip-Hop-Konzert der Spitzenklasse ab.

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Kollegah in der Halle 400.

Quelle: Michael Kaniecki

Der erste Eindruck

Kiel. Beim Tourauftakt in Leipzig machte Kolle noch dadurch auf sich aufmerksam, dass er einen aufdringlichen Fan von der Bühne schubste. In Kiel dagegen geht der Rapper mit seinen Fans auf Kuschelkurs, zeigt sich als versierter Doubletime-King und hat nebst rappendem Hofstaat sogar eine kleine, aber hochwirksame Band am Start.

Das Programm

Kollegah liefert einen tighten und hochkonzentrierten Mix aus altem und neuem Material ab, präsentiert Burner wie Nero, Pharaoh und Assassine – und ist noch vor 22 Uhr mit allem durch.

Das Publikum

„Beste Crowd so weit“, kommentiert der Boss höchstselbst den steten Zuspruch seiner Nord-Fans. Kann man so stehen lassen.

Was in Erinnerung bleibt

Herrliches Testo-Gerappe in Endlos-Schleife, ein putziger Klimmzug-Wettbewerb auf der Bühne und ein servicebewusster Imperator, der nach dem Konzert zur Selfie-Session lädt.

Fazit

Selten hinterlässt ein Rapper mit so überschaubarer Hardware einen vergleichbaren Eindruck. Seit dem Auftritt von ASD 2015 im Max hat man so starken HipHop im Kiel nicht mehr erleben dürfen.

Hier finden Sie Bilder vom Kollegah-Auftritt.

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Von ost: Oliver Stenzel

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