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Schiller reiste durch Klangwelten

Blitz-Kritik Schiller reiste durch Klangwelten

Das Ambient-Pop-Musikprojekts Schiller um Musiker und Komponist Christopher von Deylen wollte sein Publikum im sehr gut gefüllten Kieler Schloss - ganz gemäß des Tourtitels - in "Klangwelten" reisen zu lassen. Und das funktionierte.

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Schiller alias Christopher von Deylen machten in Kiel Halt.

Quelle: hfr

Kiel. Unterstützt wurde der kreative Kopf des Projekts von Martin Robert (Gitarre, Synthesizer) und Perkussionist Cliff Hewitt.

Das Programm

Eine Art „Best of“ aus der 18-jährigen Geschichte Schillers. Ob frühe Songs wie „Das Glockenspiel“, „Ruhe“ oder „Schiller“, mittelalte („Sehnsucht“, „Mitternacht“, „Polarstern“) oder neuere („Future III“, „Schwerelos“, „Ultramarin“), alles fügte sich trotz gewisser qualitativer kompositorischer Schwankungen zu einem runden, austarierten Set. Unterstützt durch ebenfalls nicht immer gleich starke Visualisierungen, die hin und wieder aber eine beeindruckend harmonische Einheit von Klang und Bild schufen.

Das Publikum

Lauschte überwiegend konzentriert, vielleicht in einigen Fällen auch fasziniert. Ein paar Gäste ließen allerdings den Willen zum Chillen vermissen, bedauerlicherweise schienen hier die sphärischen Klänge, optischen Effekte und schönen Bilder sehr störend vernehmlich das Sprachzentrum anzuregen. Die Menge spendete zwischen den Stücken immer wieder langen Beifall, ließ Begeisterungspfiffe hören und erhob sich am Ende zu stehenden Ovationen.

Was in Erinnerung bleibt

Dass die Zeit wie im Fluge verging.

Fazit

Nicht so faszinierend wie erhofft, aber nicht ohne Reiz.

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Ein Artikel von
Thomas Bunjes
Kulturredaktion

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