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Selig sind zurück im Rock

Blitz-Kritik Selig sind zurück im Rock

Fast ausverkauft ist das Kieler Max beim Stopp der Hamburger Rockband Selig mit dem neuen Album „Kashmir Karma“. Öfters, erzählt Sänger Jan Plewka, seien sie in „eure schöne Stadt gestiegen“, nämlich von der Stena-Fähre auf dem Rückweg von der schwedischen Hütte, wo sie Songs geschrieben haben.

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Selig im MAX

Quelle: Björn Schaller

Kiel. Das Programm

Ein explizit rockig ausgerichtetes Set mit kaum einem Song aus der Mainstream-Phase, etwa „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“. Enthielt eine ganze Reihe neuer Songs wie „Unsterblich“ als Opener wie auf dem Album, „Lass los“, „Alles ist nix“, „DJ“ oder „Wintertag“, aber auch noch immer bärenstarke Stücke aus den 90er, darunter „Ist es wichtig“, „High“, oder das für den ersten Zugabenblock (zwei weitere folgten!) aufgehobene, höchst dynamische Doppel „Sie hat geschrien“ und „Wenn ich wollte“.


Das Publikum

Am Tresen steht einer im Sabaton-Kapuzenpulli, ein Exot aus der Metal-Fraktion. Lederjacken sind stärker vertreten. Viele sind mit der 1993 gegründeten, 1999 aufgelösten und 2008 wiedervereinten Band in die Jahre gekommen. Jüngere Semester wirken zumindest weiter hinten deutlich in der Minderheit. Die Menge geht gleich gut mit, kocht vor allem bei den rockigeren Songs kräftig hoch, aber auch ein leicht verdaulicher Song wie „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ wird laut mitgesungen.
Was in Erinnerung bleibt

Der sympathisch per spontaner, herzlicher Umarmung weggekuschelte Kollisions-Patzer beim neuen Lied „Zu bequem“, als Jan Plewka weitersingen will, obwohl eigentlich Christian Neander mit dem Gitarrensolo dran ist, und ebenso Plewkas Crowdsurfing während des Solos.


Fazit

Wiedergeburt einer der stärksten deutschen Rockbands.

Hier finden Sie Bilder vom Selig-Konzert in Kiel. 

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