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I'm Not A Band ließen den Salon tanzen

Blitzkritik I'm Not A Band ließen den Salon tanzen

Schon seit geraumer Zeit mischen sich die verschiedensten Musikstile und doch finden einige Kreativköpfe wieder neue Ansätze. Das Duo I’m Not A Band um Stephan Jung und Simon Ortmeyer zeigte im Roten Salon der Pumpe mit dem aktuellen Album „Past Forward“ ihr ganz eigenes Verständnis von Elektro.

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I'm Not A Band live im Roten Salon der Pumpe.

Quelle: mwe: Manuel Weber

Kiel. Der erste Eindruck

An der Musik konnte es wahrlich nicht liegen, dass der Rote Salon nicht gut besucht war. Schon mit dem Opener „Keep On Playing“ ließen die Berliner einen Hybrid los, der einem die unterschiedlichsten Sounds auf einer tanzbaren Elektro-Grundlage um die Ohren jagte.

Die Musik

Stephan Jung und Simon Ortmeyer sind Drummer, Geiger, Gitarrist, Keyboarder und Sänger zugleich. Zuweilen sehr poppig und im nächsten Moment dann wieder sehr treibend. Obendrein kleinteilig und detailverliebt. Eben typisch Elektro, den wiederum Stephan Jung mit seinem Geigenspiel immer wieder kontrastierte.

Das Publikum

Die, die da waren haben, angesichts des durchweg tanzbaren Sounds, alles richtig gemacht. Zu I’m Not A Band könnte man auch prima eine ganze Nacht durchtanzen. Natürlich wurde artig applaudiert, bevor der nächste Beat einsetzte.

Was in Erinnerung bleibt

I’m Not A Band waren auf der Bühne fast permanent in Bewegung um ihr Sammelsurium an Instrumenten zu bedienen. Dazu gehört sicher ein gewisses Organisationstalent. Vielleicht lag es ja daran, dass sich das Gespann weitestgehend wortkarg gab und sich auf ihre Musik konzentrierte. Vor „Bloodstream“ meldete sich Stephan Jung dann doch zu Wort und widmete den Song seiner kleinen Tochter Ella.

Fazit

Mitunter wirkte das Konzert aufgrund der oft gleichen Tempi der Songs eher wie ein ganzes Set und nicht wie ein gängiges Konzert mit Setlist, die abgearbeitet wird. Die beachtenswerte Mischung aus Elektro und Geige hätte jedenfalls deutlich mehr Hörer und Tänzer verdient gehabt.

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