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Max Mutzke sorgte für großen Jubel

Blitzkritk Max Mutzke sorgte für großen Jubel

Beim Classic-Open-Air der Kieler Woche 2016 konnten sich der Soulsänger und ESC-Veteran Max Mutzke und die Kieler Philharmoniker im vergangenen Jahr schon mal beschnuppern. Am Wochenende legten die Beteiligten im Kieler Schloss noch eine Schippe drauf.

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Das Orchester überließ und gönnte dem 1981 in Waldshut-Tiengen als Maximilian Nepomuk Mutzke geborenen Singer/Songwriter gerne das Feld.

Quelle: Marco Ehrhardt

Das Programm

Kiel. Mutzkes Eigenkomposition Not Right - im Gegensatz zur etwas zahmeren Albumversion des Songs – setzte im Verbund mit seiner eigenen Band und den Philharmonikern unter der Leitung von GMD Georg Fritzsch eine unglaubliche Energie frei und bot so etwas wie die Blaupause zum Erfolg dieses zauberhaften Abends. Denn es herrschte eine bemerkenswerte Harmonie zwischen dem wie immer präzise und wirkungsvoll aufspielenden klassischen Klangkörper und der explosiven Performance von Max Mutzke und seiner Band. Das Orchester überließ und gönnte dem 1981 in Waldshut-Tiengen als Maximilian Nepomuk Mutzke geborenen Singer/Songwriter gerne das Feld. Natürlich fehlten der von Stefan Raab produzierte ESC-Hit  Can't Wait Until Tonight ebenso wenig auf der zwischen Soul, Jazz und Pop oszillierenden Setlist wie der ewige „Fremdgeh“ -Soul-Klassiker Me And Mrs. Jones. Den inszenieren Mutzke und die Musiker im „Hintergrund“ dermaßen intensiv und berauschend, dass es die Fans nicht mehr auf den Stühlen hielt.    

 Das Publikum

Von der Chor-Empore bis die letzte Reihe des zweiten Ranges: Die Generationen umfassenden Zuhörer zeigten sich begeistert, feierfreudig und musikalisch durchaus sachkundig. Großer Jubel und spontane stehende Ovationen gab es nur da, wo es hin passte, bei den ganz großen Hits eben. Konzentriertes und sensibles Hinhören indes begleiteten die leiseren, persönlicheren Songs des Stars. So entstand im Saal eine enthusiastische aber auch tief gehende Verbindung der Künstler mit dem Publikum.  

Fazit

Ein toller, nachhaltig beeindruckender Abend, der wie so oft in dieser Konzert-Reihe verschiedene musikalische Stile aufs Beste unter einen Hut – oder in diesem Fall unter eine Mütze – bringt.  

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