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Blockade Leningrads: Russische und deutsche Künstler erinnern

Kunst Blockade Leningrads: Russische und deutsche Künstler erinnern

Mit einer Ausstellung und einer Veranstaltungsreihe wollen junge Künstler aus Moskau, St. Petersburg und Hamburg an die Blockade Leningrads im Zweiten Weltkrieg erinnern.

Hamburg. Die russische Stadt war fast 900 Tage lang von deutschen und finnischen Truppen eingeschlossen. Nach Schätzungen starben zwischen 700 000 und eine Million Menschen, die meisten verhungerten. In Hamburg wollen die Künstler Entwürfe für eine Erinnerungsstätte präsentieren.

Auf Initiative des Goethe-Instituts hatten sich die jungen Russen und Deutschen 2014 in St. Petersburg zu einem Workshop getroffen und danach ihre Projekte für die Ausstellung "900 und etwa 26 000 Tage" erarbeitet. Der Titel bezieht sich auf die Dauer der Blockade und die Zeit, die seitdem vergangen ist. Eine Einführung in das Thema will die Historikerin Ekaterina Makhotina aus München am Donnerstag (19.00 Uhr) geben. Zur Eröffnung der Ausstellung im Hamburger Kunstverein ist am Freitag ein Symposium mit Autoren und Künstlern geplant.

dpa

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