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Lebhafter Auftakt mit Lola funkt

Brückenfestival Lebhafter Auftakt mit Lola funkt

Nach dem Fest ist auch immer vor dem Fest. Keine zwei Wochen nach der Kieler Woche startet mit dem Brückenfestival auf dem Platz zwischen dem Blauen Engel und Vapiano die nächste Möglichkeit, in maritim-gemütlicher Atmosphäre Live-Musik zu genießen. Den Anfang machte das Quartett Lola funkt

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Emma im Einklang mit dem Publikum

Die Band Lola setzte am Donnerstag den Startschuss für das Brückenfestival 2017.

Quelle: Björn Schaller

Kiel. Und die ist zum Auftakt unter dem hellblauen Himmel am frühen Donnerstagabend mit dem jungen deutschen Pop-Nachwuchs Lola funkt aus Freiburg äußerst vielversprechend. Neo-Pop und Elektro wie die vierköpfige Band auf ihrem Facebook-Profil angibt. Was zunächst nach Jugend forscht klingt, steht musikalisch aber längst in größeren Schuhen, denn Lola funkt lassen auf lebhafte Weise den Straßenlärm hinter der Bühne schnell vergessen. Schon das Intro mit treffendem Titel „Where It Begins“ verrät, wohin die Reise geht. Wunderbar verträumt und im nächsten Moment von Rhythmuswechseln angeschoben, wachsen auch die folgenden „We“ und „Acquaintances“ zu wahren Songperlen heran. „Give me water, I need some water“, singt Sängerin Caroline Fuchs zu unterkühltem Beat, tragendem Bass und sonniger Gitarre. Dabei überreizen die Instrumente nicht, sondern brechen langsam die weiche Schale des Song-Kokons auf, um wie beim düster wirkenden „No Good“ sich kurzweilig in Verschachtelungen zu verlieren. Viel zu entdecken in der Musik von Lola funkt, die zwar deutlich mehr ist als Hintergrundmalerei, sich beim Brückenfestival dennoch bestens dafür eignet.

Das Publikum honoriert mit Applaus und erwartet heute ab 19 Uhr mit dem Folk-Jazz Duo Sara and Kenny und ab 21 Uhr mit dem Swing Orchestra, sowie am Sonnabend mit der Kieler Alternative Band Panicburg City (19 Uhr) und dem Elektro-Pop Duo Nosoyo (21 Uhr) weitere Künstler mit Profil passend zum Ambiente.

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