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Alternativen zur „Leitkultur“

Campus Festival Alternativen zur „Leitkultur“

Wo im Land, in der Republik und Europa das „braune“ Haupt sich wieder reckt, opponierte das vom AStA der Uni Kiel organisierte Campus Festival unter dem Motto „contre le racisme“. Sechs Bands rockten am sommerlichen Sonnabend vor dem Audimax gegen Rassismus und Rechtspopulismus.

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Foto: Max Gruber, alias Drangsal, plädierte mit Love-Songs wie „Love Me Or Leave Me Alone“ oder „Allan Align“ gegen den Rassismus.

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. Gegen die neuerlich ausgerufene „Leitkultur“ machten bereits am Nachmittag Fleur Earth aus Köln, die kolumbianischen Latin-Rocker Doctor Krapulla und die Kieler Punk-Buben Stumbling Pins Front. Der Herxheimer New-Wave-Retro-Sänger Max Gruber, alias Drangsal, plädierte mit Love-Songs wie „Love Me Or Leave Me Alone“ oder „Allan Align“ gegen den Rassismus. „Girls to the Front!“ schrieben sich die Schwedinnen The Baboon Show nicht nur auf den Oberarm, sondern auch auf die Fahnen, denn auch das Patriarchat ist eine Form des Rassismus. Der Main-Act Egotronic legte nach mit „Exportschlager Leitkultur“ – elf Jahre alt, „leider wieder aktuell“ – und dem neuesten „Scheiße bleibt Scheiße“. Dazu wurde wild Pogo getanzt: Sub- als Alternative zur so genannten „Leitkultur“.

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