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Castelluccis "La Passione" in den Deichtorhallen

Musik Castelluccis "La Passione" in den Deichtorhallen

Mit Romeo Castelluccis "La Passione", der provokanten Theatralisierung von J. S. Bachs berühmter "Matthäuspassion", ist am Donnerstagabend in den Hamburger Deichtorhallen das 2. Internationale Musikfest eröffnet worden.

Hamburg. Das Theater-Werk des ebenso gefeierten wie skandalumwitterten italienischen Künstlers war von der Hamburger Staatsoper in Auftrag gegeben worden.

In der 4000 Quadratmeter großen Stahlglas-Architektur der historischen Deichtorhallen nicht weit vom Hamburger Hafen hatte Castellucci Bachs Gipfelwerk über das Leiden und Sterben Jesu mit zum Teil bewegenden und symbolträchtigen Bilder-Folgen eindrucksvoll in Szene gesetzt. Hamburgs neuer Generalmusikdirektor Kent Nagano - wie seine Philharmoniker, der Audi-Jugendchor und die Solisten mit Ian Bostridge an der Spitze ganz in Weiß gehüllt - gab dem musikalischen Geschehen der Bachschen "Matthäuspassion" mit subtiler Schlagkraft und Empfindsamkeit die entscheidenden Konturen.

Das 2. Internationale Musikfest Hamburg steht bis zum 22. Mai unter dem Motto Freiheit. Am Freitag präsentieren Chefdirigent Thomas Hengelbrock und sein NDR Elbphilharmonie Orchester eine konzertante Aufführung von Luigi Dallapiccolas Oper "Il prigionero" (Der Gefangene). Symphoniker-Chef Jeffrey Tate folgt mit Bernsteins "Candide".

dpa

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