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Puccinis opulente Turandot

Sommeroper Kiel Puccinis opulente Turandot

Nach der Premiere ist vor der Premiere: Kaum ist der Kraftakt mit Wagners „Siegfried" gelungen, da gilt es für das Leitungsteam der Kieler Oper schon das nächste Großprojekt in Angriff zu nehmen. Auf dem Rathausplatz ist als „Sommeroper“-Open-Air-Event Puccinis Turandot geplant.

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Daniel Karasek (li.) und Georg Fritzsch mit dem Plakat der Sommeroper 2017.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Mehr als die Hälfte der gut 10.000 Tickets (1300 pro Tag) sind schon verkauft. Warum die Wahl auf Puccinis letzte, mit chinesischen Mythen spielende Oper fiel, in der eine scheinbar eiskalte Kaisertochter sich mit Gewalt und schwer lösbaren Rätseln gegen die Liebe stemmt? „Es gibt ja gar nicht so viele Kandidaten für draußen“, so Generalmusikdirektor Georg Fritzsch, „Turandot garantiert eine gewisse Opulenz, ist eine große Choroper – das verkauft sich in mehrfacher Hinsicht gut unter Open-Air-Bedingungen.“

Generalintendant Daniel Karasek kommt geradezu ins Schwärmen, wenn er sich auf seine Aufgabe freut, das vielschichtige Spektakel im Breitwandformat zu inszenieren: „Ich habe eine Schwäche für Brot-und-Spiele-Sujets à la Hollywood. Und Turandot ist alles andere als eine dumme Oper." Karasek will das chinesische Sujet in der Bühnenarchitektur asiatisch aufgreifen, „aber nicht wie im China-Restaurant mit Lampions und Drachenköpfen ...“.

Das Sommeroper-Team zeigt sich glücklich, dass der immense Aufwand wieder durch die Sponsoren Citti, Coop, die Förde Sparkasse, Möbel Kraft, MVK, die Stadtwerke Kiel und den Kulturpartner Kieler Nachrichten finanziell abgesichert ist.

www.theater-kiel.de

Von Christian Strehk

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