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Ein Lied kann eine Brücke sein

Drei Tage Kieler Brückenfestival Ein Lied kann eine Brücke sein

Klein, aber fein will sich das Kieler Brückenfestival auch in diesem Jahr wieder präsentieren, auch als bescheidener Ersatz für das einstige Duckstein-Festival an der Hörn. Morgen startet die achte Ausgabe, wie immer auf dem Platz an der Hörnbrücke zwischen den beiden Veranstaltern Blauer Engel und Vapiano. Bei schlechtem Wetter werden die Konzerte in den Blauen Engel verlegt.

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Vielversprechende Newcomer: Karoline Kingdom aus Hamburg haben es mit ihrem eingängigen Pop schon auf große Festivals geschafft.

Quelle: home-studios.com

Kiel. Los geht es am Donnerstag um 19 Uhr mit Bellevue. „Neo-Soul“ nennt die Band aus Hamburg das, was sie auf die Bühne bringt. Viel findet sich nicht in den Weiten des World Wide Web. 2008 hatte die Band es ins Finale des „Jugend-kulturell“-Förderpreises Popmusik der Hypo-Vereinsbank in der Hamburger Fabrik geschafft, nachdem Bellevue bei der Vorrunde in Hannover die Jury „mit prägnanten Sounds und eingängigen Arrangements“ überzeugt hatte. Nach dem Konzert wird „Tanz ins Blaue“ geboten, DJane Sas legt Latin, Walzer, Swing und Discofox auf.

 Eine Kanadierin, die seit zehn Jahren mit ihrem Mann und drei Kindern in Bad Segeberg lebt, bestreitet ab 19 Uhr den Freitag: die Sängerin und Keyboarderin Loredda Jaque. Vor zwei Jahren hat sie mit ihrer Band das Debütalbum Dirty Faced Church aufgenommen. „Canadian Root Music“ hat sie ihre Musik getauft, erdiger Blues, gewürzt mit Rock, Soul, Jazz und Country. Auch Coversongs von U2, Red Hot Chili Peppers oder Beth Hart haben die Sängerin mit der kräftigen, charaktervollen Stimme und ihre Band mit Jockel Lüdeke (Gitarre), Bernd Tomaschek (Bass) und Christian Dröse (Schlagzeug) im Programm. Den Staffelstab übernimmt um 21 Uhr die Bigband der Musikschule Kiel und spielt unter der Leitung von Markus Schmidt-Relenberg Bigband-Evergreens von Count Basie, Duke Ellington und Glenn Miller. Im Anschluss bittet Christoph zur Swing-Party auf die Tanzfläche.

 Am Sonnabend reisen Karolina Kingdom aus Hamburg an die Kieler Förde, um 19 Uhr starten sie in ihr Set. Gegründet im Februar 2013, veröffentlichte die junge Band im Oktober 2014 ihre Debüt-EP An Inch Of The Ground. Karolina Kingdom haben es schon auf renommierte Bühnen geschafft, darunter das Hurricane Festival in Scheeßel und das Dockville Festival in Hamburg. Kein Wunder, genügt der Pop-Entwurf von Leon Feickert (Gesang, Gitarre), Jannik Petersmann (Gitarre), Jakob Jürgens (Piano, Synthesizer) und Jonathan Bittner (Schlagzeug) doch locker internationalen Ansprüchen, was Songs wie Why Do I Follow oder Get Up eindrucksvoll beweisen. Den Schlusspunkt des Brückenfestivals setzt um 21 Uhr Baltic Sound Attack. Vor sechs Jahren gegründet, hat sich die Kieler Bigband landesweit einen guten Namen erspielt, weil sie Klassiker aus Jazz, Latin, Funk, Soul und Rock’n’Roll tight und mitreißend zu interpretieren weiß. Als großen Einfluss nennen die Kieler die 1968 gegründete, kalifornische Funk-Soul-Formation Tower of Power, aber auch Ray Charles und Joe Cocker. Danach bittet DJ Laszlo zur Salsa-Party auf die Tanzfläche.

Brückenfestival, Donnerstag, 7. Juli, bis Sonnabend, 9. Juli, Platz an der Hörnbrücke zwischen Blauer Engel und Vapiano

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