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Mysteriöse Welt eines Kriegsheimkehrers

"Der Fjord" als neue Produktion bei "Hanseklang" Mysteriöse Welt eines Kriegsheimkehrers

Neues vom Kieler Hörspiellabel Hanseklang: Am 1. März erscheint der erste Teil des Mystery-Dreiteilers Der Fjord. Wer vorab das Label sowie die spannende und mysteriöse Welt von Kriegsheimkehrer Filip Johansen kennenlernen möchte, hat morgen, am Donnerstag, beim exklusiven Prelistening in der Hansa48 Gelegenheit dazu.

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Foto: Das Hörspiellabel Hanseklang ist in Kiel beheimatet.

Quelle: x

Kiel. „Anders, und doch hanseklang“, ist zu Der Fjord zu lesen. Das Kieler Label, das mit dem Eco-Horror-Zehnteiler Blauer Planet gleich ein neues Genre in die Hörspielszene rammte, hält sich auch diesmal abseits des Mainstreams und schaut genau unter die Oberfläche. „hanseklang steht für tiefergehende Hörspiele; das war nie unser Vorsatz, das ist so gekommen, weil wir solche Produktionen selber schätzen“, meint Labelchef Carsten Díaz. Doch war Blauer Planet noch ein schlachtenreicher und komplexer Massenauflauf an Sprechern, geht es diesmal intimer zu. „Es ist ruhiger, weil die Handlung auf wenige Figuren reduziert ist und an wenigen Orten spielt“, erklärt Díaz, „ gleichzeitig ist es beklemmend, spannend und gruselig. Das war unser Ziel.“ Um eine besondere Stimmung zu erzeugen, wurden alle Atmos vom Geschirrklappern bis zur Flucht durch ein Waldgelände (mit Röhrenmikros) live aufgenommen. Kaum nötig zu erwähnen, dass die Produktion in den professionellen Händen des bewährten hanseklang-Teams aus Carsten Díaz, Jens Pfeifer, Jörg Purfürst, Felix Halbe und Artworker Ric Mielenz stand.

 Die Hauptrolle spricht der Schauspieler „und Wunschkandidat“ Roman Knižka, der bereits in der ersten Folge von Blauer Planet zu hören war. Nicht der einzige Bezugspunkt, denn in Der Fjord sind einige BP-Zitate eingebaut, und Kenner der Serie können hier quasi als Gimmick einen verborgenen Handlungsstrang wieder entdecken. Ungeachtet dessen ist Der Fjord eine ganz eigene fiktive Geschichte, die bewusst nicht real verortet werden kann: „Es geht darum, den Menschen ganzheitlich zu erkennen, als Teil der Zivilisation und deren technischen Voraussetzungen zum einen, als Gedankenträger von übernatürlichen Legenden, Sagen und Erinnerungen zum anderen.“

  „Der Fjord“, Prelistening des Mystery-Dramas, Donnerstag, 18. Februar, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Hansa48 (Kinosaal), Kiel

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