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Dialectic Confuse: einfach knüppelhart

Band Battle Dialectic Confuse: einfach knüppelhart

Beim vorletzten Wochenende des „1. Pogue Mahone Band Battle“ ging es dieses Mal äußerst brachial zu. Um kurz nach 21 Uhr hat sich schon eine ansehnliche Hörerschaft versammelt, um sich  rund eine Stunde lang von der Death Metal Band Dialectic Confuse die Trommelfelle rausschießen zu lassen. Dabei wird auch das heimelige Pub-Ambiente einfach mal weggeblasen.

Kiel. Die Titel der Songs wie etwa Reflection In Blood oder Massacre sind dann auch in den übelsten Brettern, Lieder kann man hierzu nicht mehr sagen, Programm. Man wird von der Wucht der vier Segeberger einfach übermannt. Die Band jagt sich in einem ungeheuren Tempo von einem Riff zum nächsten und wer dann dachte, es geht nicht mehr schneller, der sieht sich getäuscht, als Sänger Fabi mit Eye Of The Creator den schnellsten Song aus dem Repertoire ankündigt. Dazu lässt es sich vor der Bühne wunderbar headbangen. Kurzum haben die Metaler das Zepter im Pub übernommen.

Als der letzte Ton von einem der fast schon bedrohlich wirkenden Songs verstummt, ruft jemand aus dem Publikum: „Geile Sache, Alter!“ Währenddessen bleiben die roten Stimmzettel am Jurytisch noch unberührt. Knüppelhart geht es mit War Salvation und dem Venom Cover Black Metal weiter. Als das Set durch ist, sagt Sänger Fabi genauso staubtrocken, wie zuvor die Songs herüberkamen: „Danke, das wars.“ Durchgeschüttelt lassen Dialectic Confuse das Publikum zurück, dass sich nun dringend einem Hörtest unterziehen sollte, aber vorerst an den Jurytisch strömt, um Dialectic Confuse ihre Stimmen zu geben. Die haben sie sich mit diesem fulminanten Auftritt auch redlich verdient.

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