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Digger Barnes: Faszinierendes Roadmovie

Blitzkritik Digger Barnes: Faszinierendes Roadmovie

„The Diamond Road Show“ von Digger Barnes ist ein Roadmovie, das auch in Kiel in den Bann schlägt. Faszinierend und von einem starken Stilwillen getragen.

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Digger Barnes and "The Diamond Road Show" begeisterte in der Hansa48 in Kiel.

Quelle: Manuel Weber

Kiel. Der als Kay Buchheim in Kiel geborene und schon lange in Hamburg lebende Musiker Digger Barnes hat das grandiose Gesamtkunstwerk mit kongenialer Hilfe von Keyboarder Johnny Latebloom  und dem für die visuellen Effekte zuständigen Pencil Quincy an der „Magic Machine“ auf die kleine Bühne der gut besuchten Hansa48 gebracht.

Der erste Eindruck

Ein ungewöhnliches Setting: Oben auf der Bühne zwei Konzertgitarren, ein Banjo und ein Schlagzeug mit Bass-Drum und Hi-Hat, unten davor auf der einen Seite Mellotron und Keyboard, auf der anderen der Arbeitsplatz für die visuellen Elemente.

Das Programm

Fußt auf Digger Barnes vor wenigen Tagen erschienenem Album  „Near Exit 27“, das zehn Americana-Songs von edler Reife versammelt. Doch das Trio spielt noch einige Songs mehr, gewährt außerdem eine längere Zugabe.

Das Publikum

Nicht wenige hier kennen Digger Barnes privat, es sind offensichtlich einige Freunde Verwandte und Freunde zum Heimspiel gekommen. Doch sämtliche Gäste verfolgen gänzlich gefangen genommen das Geschehen, lauter Beifall, Jauchzer, Pfiffe. Aber das Publikum ist erfreulich sensibel genug, nicht in die gekonnten Überleitungen hineinzuklatschen und sich den Applaus für die Pausen aufzusparen.

Was in Erinnerung bleibt

Alles ist erinnerungswürdig. Die stilsicheren, starken Songs, das exquisite, feinfühlige Zusammenspiel, Barnes markanter Bariton und vor allem die brillante visuelle Umsetzung, die durch die Nutzung hochmoderner Technik und  zugleich solcher, die an die Urzeit des Kinos erinnern einen ganz besonderen Charme entwickelt.

Fazit

Ein magischer Abend.

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