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Kurs in Richtung Neuland

EBG-Orchester im Schloss Kurs in Richtung Neuland

Mit einem vielgestaltigen Konzert bestritt das Sinfonieorchester am Ernst-Barlach-Gymnasium am Sonnabend für ein gelungenes Saisonkonzert. Unter der souveränen Leitung von Alexander Mottok bot der Klangkörper auch seinen drei Solisten souveränes Geleit.

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Dirigent: Alexander Mottok;  Solisten: Alexander Leuschner (Violoncello)und Matthias Hippe (Trompete).

Quelle: Oliver Stenzel

Kiel. Die erste Programmhälfte wurde durch eine Talentschau bestimmt, die sich in jeder Hinsicht hören lassen kann. Den Anfang machte Isabella von Schlieffen, die ihren Geigenpart in Camille Saint-Saëns’ Danse macabre op. 40 konzentriert und sensibel durchgestaltete. Am Violoncello berührte Alexander Leuschner danach in Gabriel Faurés Elegie mit einer kontemplativen Durchdringung des Werks und einer sehr stimmigen Integration seiner bewegteren Momente.

Als dritter Solist zeigte sich dann Matthias Hippe in Johann Nepomuk Hummels Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur als wendiger Virtuose mit klarem Ton und viel Strahlkraft. Nach der Pause war von der hier durchgängig spürbaren Leidenschaft der Musiker nichts verflogen, so dass sich hier auch ein so oft gespieltes Werk wie Dvoraks Neunte zum reizvollen Hörerlebnis entwickelte. Großer Beifall für vier in jeder Hinsicht lohnende Neuland-Erkundungen.

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