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Alfons begeistert in Lutterbek

Ein bisschen Frankreich Alfons begeistert in Lutterbek

Die deutsch-französische Beziehung könnte kaum besser sein als sie es heutzutage ist. Auf diesem Fundament nimmt Kabarettist Alfons im Rahmen eines feierlichen Aktes vom Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz seine Papiere entgegen, die ihn als deutschen Staatsbürger ausweisen.

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Kabarettist Alfons: „26 Jahre habe ich gebraucht, um die Deutschen zu verstehen".

Quelle: Michael Kaniecki

Lutterbek. Das macht den in Hamburg wohnhaften gebürtigen Pariser mächtig stolz. Doch der Weg dorthin hielt unzählige Irrungen und Wirrungen bereit, die Alfons in eine liebenswürdige Geschichte rund um seine „Grand-mere“ (Großmutter) bettet.

„26 Jahre habe ich gebraucht, um die Deutschen zu verstehen“, erzählt Alfons dem rappelvollen Lutterbeker bei der Vorpremiere seines neuen Programms „Jetzt Noch Deutscherer“.
Die unterschiedlichen Mentalitäten und gegensätzlichen alltäglichen Gepflogenheiten der Deutschen und

Franzosen liefern natürlich reichlich Stoff für einen durchweg sympathischen Clash der Kulturen. Oft hat sich Alfons gesträubt typisch deutsch zu sein. Es aber immer wieder versucht. Doch beim Croissant mit Mett dachte er nur „Non, non, non!“

Sein französischer Akzent ist dazu wirklich zu charmant um wahr zu sein. Genauso wie sein bezaubernder Sidekick Julia Schilinski am Flügel. Die Mezzosopranistin bringt mit ihren Chansons noch mehr Farbe in Alfons Geschichten über Formular-Wirrwarr, unzuverlässige französische Briefträger und auch den Krieg. Denn Alfons hat auch seine ernsten Momente. Dabei die deutsch-französische Freundschaft immer im Sinn. In einigen Momenten zeigt sich gar, dass sich die Leute ähnlicher sind, als sie vorher gedacht haben. Und der Humor baut die Brücke. Wie gemacht für Alfons: Der legere Franzose in roter Trainingsjacke, Bügelfaltenhose und Turnschuhen stolpert etwas schusselig durch seine Geschichten, doch am Ende des Tages wird irgendwie immer alles gut.

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