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Elbphilharmonie: Hochtief und Handwerksbetrieb streiten

Unternehmen Elbphilharmonie: Hochtief und Handwerksbetrieb streiten

Bei der Elbphilharmonie gibt es Streit zwischen einem Handwerksbetrieb und dem Baukonzern Hochtief. Das Unternehmen OptiPlan aus Goldenstedt im Kreis Vechta kritisierte am Freitag, der Bauträger Hochtief schulde der Firma noch 750 000 Euro für Estricharbeiten.

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Die Elbphilharmonie in Hamburg.

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Hamburg/Goldenstedt. Wegen der fehlenden Zahlung stehe seine Firma nun kurz vor der Insolvenz, sagte OptiPlan-Geschäftsführer Jens Bögershausen. Hochtief sei für Mehrkosten, die unter anderem wegen der verlängerten Bauzeit entstanden seien, nicht aufgekommen.

OptiPlan habe im August seine Endabrechnung mit einer Nachtragsforderung bei Hochtief eingereicht, erklärte der Geschäftsführer. Anstelle einer Nachzahlung habe Hochtief dem Betrieb aber nun selbst einen Betrag von 332 000 Euro in Rechnung gestellt. Die Forderung soll Hochtief mit Mängeln an den Bauarbeiten sowie einer zuvor getätigten Überzahlung an OptiPlan begründet haben, sagte Bögershausen.

Der Konzernsprecher von Hochtief, Bernd Pütter, verwies auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Man wolle die Angelegenheit konstruktiv mit dem Unternehmen aus Goldenstedt besprechen, sagte er. Auch der Geschäftsführer von OptiPlan hofft auf eine außergerichtliche Einigung.

Drei Versuche, eine Lösung zu finden, seien allerdings bereits gescheitert. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" und der NDR über die Vorwürfe von OptiPlan berichtet.

dpa

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