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Elbphilharmonie: Kultursenatorin schließt Kündigung weiter nicht aus

Musik Elbphilharmonie: Kultursenatorin schließt Kündigung weiter nicht aus

Im Streit um die Elbphilharmonie hält Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) eine Kündigung der Verträge mit dem Bauunternehmen Hochtief weiterhin für möglich.

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Will die Kultursenatorin (r.) doch die Vertrags-Kündigung?

Quelle: A. Warmuth/Archiv

Hamburg. "Wir halten uns diese Option auf jeden Fall offen", sagte Kisseler im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Sollte sich in den nächsten Wochen nicht signifikant etwas auf der Baustelle bewegen, werden wir handeln", sagte die Kultursenatorin. Vor einer Woche hatte Hochtief angekündigt, die Arbeiten auf der Baustelle wieder aufzunehmen, nachdem die Stadt dem Baukonzern ein Ultimatum bis zum 31. Mai gesetzt hatte. Hochtief will nun die Fassade des alten Kaispeichers, auf dem das Konzerthaus steht, wieder einrüsten und mit Betonagearbeiten oberhalb des Daches beginnen.

Die Arbeiten an dem spektakulären Bauwerk, das die Stadt mindestens 323 Millionen Euro kosten wird, ruhen seit Herbst 2011. Die Stadt und der Baukonzern hatten sich über die Sicherheit der Dachkonstruktion zerstritten. Deshalb setzte die Stadt Hochtief die Frist zur Wiederaufnahme der Arbeiten. Andernfalls drohte sie mit der Kündigung der Verträge.

dpa

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