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Global träumen, lokal filmen

21. Filmfest SH Global träumen, lokal filmen

Mit Antje Huberts Doku „Von Bananenbäumen träumen“ wurde gestern in der Pumpe das 21. Filmfest Schleswig-Holstein eröffnet. Festivalleiter Arne Sommer, Kulturministerin Anke Spoorendonk und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer hoben die Lebendigkeit zwischen globalem Denken und lokalem Handeln hervor.

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Filmemacherin Antje Hubert und Festivalleiter Arne Sommer bei der Eröffnung des 21. Filmfests SH.

Quelle: Berit Moelleken

Kiel. Noch bis Sonnabend, wenn die Jurys die drei mit insgesamt 4.000 Euro dotierten Preise vergeben, zeigen das rund 40 Kurz- und Langfilme.
  
 Antje Hubert beobachtete für ihren Film drei Jahre lang, wie sich die Einwohner des niedersächsischen Oberndorf gegen die ihr Dorf existenziell bedrohende Landflucht wehren: Mit der auf den verbliebenen Bauerhöfen anfallenden Gülle soll eine Biosgasanlage betrieben werden, deren Energie für eine Wels-Zucht und Gewächshäuser für Bananen verwendet wird. Global gedacht, aber erstmal nur geträumt ist dieses lokale Projekt. Doch mit Beharrlichkeit und einiger „Bauernschläue“ wird aus dem Traum schließlich Realität – ganz wie im Kino aus Schleswig-Holstein.
  
Programm und Infos: www.filmfest-sh.de

„Von Bananenbäumen träumen“ ist in der kommenden Woche im Kino in der Pumpe zu sehen.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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