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Europäisches Hansemuseum in Lübeck vorgestellt

Geschichte Europäisches Hansemuseum in Lübeck vorgestellt

Im Jahr 1193 schlossen sich niederdeutsche Fernhandelskaufleute an den Ufern der Newa zu einem losen Bündnis zusammen, um ihre Verhandlungsposition bei den anstehenden Handelsgesprächen in Nowgorod zu stärken.

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Handwerker geht vor dem Hansemuseum entlang.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Lübeck. Das war der Grundstein der Hanse, die bis ins 17. Jahrhundert hinein das Wirtschaftsleben in halb Europa prägte. Die Geschichte dieses Verbundes mit allen Höhen und Tiefen zeigt das neu erbaute Europäische Hansemuseum, das am Dienstag in Lübeck vorgestellt wurde. Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte das Haus am Mittwoch offiziell eröffnen. 

Etwa 50 Millionen Euro hat das vom Hamburger Architekten und Museumsplaner Andreas Heller konzipierte Museum nach neuesten Angaben gekostet, rund doppelt so viel, wie ursprünglich geplant. Rund 40 Millionen Euro hat die Lübecker Possehl-Stiftung übernommen, 9,4 Millionen hat die EU beigesteuert. 

Das Museum zeigt mit auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeiteten Rauminszenierungen, klassischen Ausstellungselementen und einem interaktiven Museumskonzept die Entwicklung der Hanse in Europa und ihre bis in die Gegenwart reichenden Auswirkungen. Die beim Bau des Hauses im Norden der Lübecker Altstadt entdeckten archäologischen Funde wurden in den Neubau einbezogen. 

dpa

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