10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
ExxonMobil streicht den Pegasus-Preis für Privattheater

Theater ExxonMobil streicht den Pegasus-Preis für Privattheater

Überraschendes Aus für eine der am höchsten dotierten Theater-Auszeichnungen in Deutschland: Die in Hamburg ansässige Tochter des amerikanischen Mineralölkonzerns ExxonMobil streicht bereits in dieser Spielzeit ihr Engagement für die Privatbühnen der Hansestadt.

Voriger Artikel
Poetikdozentur für Elke Erb
Nächster Artikel
Silbermond kommt nach Bad Segeberg

Schild des Mineralölkonzerns ExxonMobil.

Quelle: Larry W. Smith/Archiv

Hamburg. Die Auslobung des mit 35 000 Euro verbundenen Pegasus-Preises für privat geführte Häuser entfällt ab sofort. Das hat eine Firmensprecherin am Montagabend in Hamburg ohne Angabe von Gründen bekannt gegeben.

Den Pegasus-Preis erhält seit 1999 jährlich das Theater, das am eindrücklichsten "im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Zwängen einerseits sowie künstlerischer Qualität und Risikobereitschaft andererseits Herausragendes" geleistet hat, wie es in den Bedingungen heißt. Mit dem Geld ermöglicht der Stifter eine zumindest in der Ausstattung aufwendigere Inszenierung, die diese Spielstätte sonst finanziell nicht tragen könnte. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury aus sieben Kulturjournalisten.

Der erste Pegasus-Preis ging 1999 an die Hamburger Kammerspiele. Letztmalig nimmt Direktor Michael Lang die Ehrung am 21. November für die vergangene Spielzeit der von ihm begründeten gesellschaftskritischen Reihe "Theater Kontraste" in der Komödie Winterhuder Fährhaus entgegen. 

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie Frau
Marion N.-Neurode

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Kultur 2/3