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Chili Seitz und Ute Diez mit neuem Konzept im Kunstraum B Fragen über Fragen

Gerade haben sie die letzte Frage auf die Wand gebracht – denn genau darum soll es gehen in diesem Jahr im Programm von Kunstraum B, das die Kieler Künstlerinnen Chili Seitz und Ute Diez ab sofort gemeinsam verantworten.

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Chili Seitz (vorne) und Ute Diez machen das Programm im Kunstraum B.

Quelle: vr: Volker Rebehn

Kiel. B-fragt heißt die Ausstellungsreihe, für die heute Abend der Startschuss mit einer programmatischen Präsentation fällt. Ute Diez und Chili Seitz wollen im monatlichen Wechsel jeweils einen auswärtigen Künstler präsentieren, die Liste sei bis auf wenige Positionen besetzt. Aus Oslo, Hamburg, Leipzig, Berlin und München kommen die Gäste, die in unterschiedlichen Medien arbeiten. Von der Fotografie bis zur Malerei sei so ziemlich alles vertreten.

 Das Konzept klingt so einfach wie anregend: Jeder Künstler stellt seinem Solo eine eigene Frage voran, so dass am Ende des Jahres ein ganzer Fragenkatalog vorliegt. Chili Seitz und Ute Diez sprechen von Teilen des Ganzen: „Nach neun Folgen hat man dann die gesamte Ausstellung gesehen.“

 Was die beiden umtreibt, sind Fragen nach der Künstlerexistenz, aber nicht nur. Die sei eben bedingungslos radikal, Gedeih und Verderb. „Als Künstler muss man immer weiter fragen“, sagen die beiden, wollen aber um keinen Preis didaktisch rüberkommen. Dieses Leben habe ja schließlich auch seine heiteren Seiten, deswegen kommt Ironie ins Spiel. „Sollte ich mein Geld polieren?“ steht da auf der schmalen Wand. Und weiter hinten: „Sollte man sich ab und zu mal in einen Pappkarton setzen, um seine Ruhe zu haben?“ oder eine Spur böser: „Sollte ich mehr lügen?“ kru

Kunstraum B, Kiel, Wilhelminenstr. 35. Eröffnung B-fragt am heutigen Mittwoch, 3. Februar, 18 Uhr. Bis 13. Feb., Do-Sa 15-18 Uhr. www.kunstraum-b.de

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